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NUDE Rémy Savage – sechs Gläser, eine ziemlich klare Idee

Was passiert, wenn ein Bartender nicht gefragt wird:

„Wie soll unser neues Cocktailglas aussehen?“

Sondern:

„Was nervt Dich eigentlich an den Gläsern, mit denen Du jeden Tag arbeitest?“

Genau dort beginnt die Geschichte der NUDE Savage Collection.

Rémy Savage sah ein Problem, das in Bars erstaunlich häufig vorkommt:

hochwertige Spirituosen.

präzise Cocktails.

kleine Serviermengen.

und dazu:

viel zu große Standardgläser.

Gemeinsam mit NUDE entstand daraus keine Sammlung möglichst spektakulärer Sonderformen.

Sondern etwas wesentlich Konsequenteres:

sechs klassische Glasformen, reduziert auf das, was sie wirklich brauchen.

Pony. Coupetini. Coupe. Water. Low Ball. High Ball.

Sechs Formen.

Eine gemeinsame Philosophie.

Weniger Überfluss. bessere Proportionen. klare Funktion. und ein Glas, das dem Drink genügend Raum gibt, ohne sich ständig selbst in den Vordergrund zu stellen.

Six shapes. One philosophy.

Genau so fasst NUDE die Savage Collection heute zusammen.

Sechs bekannte Glasformen.

Aber konsequent neu proportioniert.

Die Kollektion entstand aus konkreten Einschränkungen und Beobachtungen aus der modernen Barkultur.

Wie viel Glas braucht ein Drink tatsächlich?

Wie groß sollte ein Serve sein?

Welche Form erfüllt wirklich einen eigenen Zweck?

Wo kann Gestaltung verschwinden, damit Farbe und Rezeptur sichtbarer werden?

Genau deshalb wirkt Savage so ruhig.

Nichts Überflüssiges. Jede Form muss ihren Platz verdienen.

Rémy Savage – Bartender, Philosoph und ziemlich konsequenter Minimalist

Rémy Savage kam nicht über klassisches Produktdesign zum Glas.

Sondern über:

Philosophie.

Geschmack.

Kunst.

Hospitality.

und jahrelange Arbeit hinter internationalen Bars.

Seine Karriere begann während seines Philosophiestudiums in französischen Pubs.

Später arbeitete er unter anderem im Little Red Door in Paris und im Artesian in London.

Dabei beschäftigte er sich nie nur mit Rezepturen.

Licht.

Menü.

Temperatur.

Textur.

Glas.

Service.

Für Savage gehört all das zum selben Erlebnis.

Der Drink endet nicht an der Rezeptur.

Das Problem mit dem zu großen Glas

Genau dieser Gedanke ist einer unserer Lieblingspunkte der Kollektion.

Rémy Savage beobachtete, dass hochwertige Spirituosen und kleinere Cocktails häufig in generischen, überdimensionierten Gläsern serviert wurden.

Die Folge:

Eine bewusst kleine Portion kann plötzlich aussehen, als würde etwas fehlen.

Obwohl die Menge exakt so geplant war.

Genau deshalb sind viele Savage-Formen bewusst kompakter proportioniert.

Nicht weniger Drink. Sondern das passendere Verhältnis zwischen Drink und Glas.

Drinking better, not necessarily bigger

Bei der ursprünglichen Entwicklung sprach Savage ausdrücklich über bewusstere Getränkemengen.

Mehr Qualität.

Mehr Präzision.

Dafür nicht automatisch mehr Volumen.

Dieser Gedanke passt heute hervorragend zu:

Small Serves.

Low ABV.

Cocktail Pairings.

Aperitifs.

hochwertigen Spirituosen.

und moderner Zero-Proof-Kultur.

Ein bewusst kleiner Drink muss nicht wie ein Kompromiss aussehen.

Vibrant in the glass. Quiet in the hand.

Die aktuelle NUDE-Positionierung der Serie beschreibt die Designidee sehr schön:

Farbe und Geschmack gehören zum Drink.

Das Glas hält sich zurück.

Genau deshalb besitzt Savage:

wenig Dekoration.

klare Linien.

ruhige Proportionen.

und sehr wenig visuelle Ablenkung.

Ein roter Cocktail bleibt rot.

Clear Ice bleibt sichtbar.

ein transparenter Drink kann transparent sein.

eine Zitronenzeste darf das einzige farbige Element bleiben.

Das Glas gibt Form. Der Drink übernimmt den Rest.

Bleifreies Kristallglas – Crafted in Türkiye

Die Savage Collection gehört zur NUDE Glass Welt.

Alle sechs von uns geführten Formen werden aus bleifreiem Kristallglas gefertigt.

Produziert wird in Türkiye.

Das Material unterstützt genau das, was Savage gestalterisch erreichen möchte:

Klarheit.

leichte Optik.

feine Proportionen.

und möglichst wenig Ablenkung vom Drink.

Die Savage Collection bei APS0711

Bei APS0711 führen wir alle sechs Grundformen der Savage-Idee:

135 ml Pony.

170 ml Coupetini.

220 ml Coupe.

260 ml Water Glass.

295 ml Low Ball.

330 ml High Ball.

Das ist erstaunlich wenig.

Und genau das ist der Punkt.

Die Serie möchte nicht für jeden einzelnen Cocktail einen neuen Spezialkelch erfinden.

Sechs gute Grundformen sollen möglichst viele echte Aufgaben lösen.

Pony – 135 ml für Drinks, die nicht groß sein müssen

Das Savage Pony mit 135 ml ist eine der charakteristischsten Formen der Kollektion.

Lange, schlanke Silhouette.

relativ kleine Bowl.

kompakte Kapazität.

Genau dadurch eignet es sich hervorragend für:

kleine Served-up-Cocktails.

Martini-Interpretationen.

Manhattan-Variationen.

Aperitifs.

Pairing Drinks.

Low ABV.

und kleine Zero-Proof-Serves.

Gerade bei Menübegleitungen finden wir 135 ml spannend.

Eine kleine Portion kann im richtigen Glas vollkommen aussehen.

Pony oder Nick & Nora?

NUDE nennt diese Form offiziell Pony.

Optisch liegt sie in einer Welt, die viele Gäste und Bartender mit schlanker Nick-&-Nora-Stemware verbinden werden.

Deshalb verwenden wir bei APS0711 beide Begriffe zur Orientierung.

Entscheidend bleibt:

135 ml und eine bewusst kompakte Bowl.

Coupetini – 170 ml zwischen Martini und Coupe

Das Savage Coupetini mit 170 ml ist wahrscheinlich die eigenständigste Form der Serie.

Der Name verrät bereits die Idee.

Coupe.

Martini.

Coupetini.

Eine flachere, elegante Cocktailform, die Elemente beider Klassiker miteinander verbindet.

Interessant für:

Martini-Twists.

Daiquiri.

Gimlet.

kleinere Sours.

Aperitifs.

und alkoholfreie Served-up-Drinks.

170 ml sind dabei bewusst kompakt.

Genug Raum für den Drink. Kein unnötiger Leerraum drumherum.

Coupe – 220 ml für etwas mehr Oberfläche

Die Savage Coupe mit 220 ml öffnet die Stemware-Welt etwas weiter.

Breitere Bowl.

mehr Oberfläche.

mehr Raum für:

Sours.

Schaum.

Daiquiri.

Sidecar.

Aperitif-Cocktails.

und größere Served-up-Serves.

Wichtig:

Eine breite Coupe bündelt Aromatik nicht wie eine stark zulaufende Nosing-Bowl.

Sie schafft bewusst mehr offene Oberfläche.

Das kann bei bestimmten Cocktails genau die gewünschte Wirkung sein.

Coupetini oder Coupe?

Beide besitzen einen langen, schlanken Stiel.

Trotzdem sind sie nicht austauschbar.

170 ml Coupetini

kompakter.

kleinere Portion.

stärker zwischen Martini und Coupette.

besonders interessant für präzise Up-Serves.

220 ml Coupe

breiter.

größere Oberfläche.

mehr Spielraum für Schaum und großzügigere Cocktailportionen.

Welche besser ist?

Diejenige, die zu Deiner Rezeptur passt.

Water Glass – 260 ml und bewusst unspektakulär

Das Savage Water Glass mit 260 ml gefällt uns gerade deshalb, weil es keinen spektakulären Namen braucht.

Wasser.

Wein.

Saft.

kleiner Aperitif.

Tasting.

alkoholfreier Serve.

vielleicht ein kleiner Drink auf Eis.

NUDE selbst versteht diese Form als unkompliziertes Alltagsglas.

Genau das finden wir stark.

Nicht jedes Glas braucht einen Cocktail, um seine Berechtigung zu haben.

Manchmal ist ein richtig gutes Wasserglas bereits genug.

Low Ball – 295 ml für Spirituosen und kurze Drinks

Das Savage Low Ball mit 295 ml übernimmt die Welt der kompakten Serves.

Whisky.

Rum.

Old Fashioned.

Negroni.

kleine Shortdrinks.

Spirituosen auf Eis.

und Zero-Proof-Cocktails.

Die niedrige Form besitzt genügend Präsenz, ohne unnötig groß zu werden.

Genau das passt zur Savage-Idee.

Ein großer Cube? Vielleicht.

Ein großer Eiswürfel kann in einem reduzierten Lowball stark aussehen.

Er ist aber keine Pflicht.

Prüfe:

Glasöffnung.

Eisgröße.

Flüssigkeitsmenge.

gewünschte Verdünnung.

und tatsächlichen Arbeitsablauf.

Das Eis soll zum Drink passen. Nicht zum Instagram-Algorithmus.

High Ball – 330 ml für lange Drinks ohne Übergröße

Das Savage High Ball mit 330 ml bringt die Kollektion in die vertikale Drinkwelt.

Schlank.

klar.

bewusst kompakt.

Interessant für:

Whisky Highball.

Gin & Tonic.

Spritz-orientierte Drinks.

Vodka Soda.

Aperitif & Soda.

Tea Highball.

Cordial & Soda.

Espresso Tonic.

und moderne Zero-Proof-Drinks.

330 ml bieten ausreichend Spielraum, ohne jeden Highball automatisch in ein riesiges Beverageglas zu verwandeln.

Small Serves – hier wird Savage richtig aktuell

Gerade heute wirkt die Grundidee der Kollektion erstaunlich zeitgemäß.

Gäste trinken bewusster.

Getränkekarten werden differenzierter.

Nicht jeder Cocktail muss riesig sein.

Nicht jeder Aperitif braucht 300 ml.

Und nicht jede alkoholfreie Begleitung muss als großer Highball serviert werden.

Kleine Portionen können Sinn machen für:

Pairings.

Tastings.

Aperitifs.

Menübegleitungen.

Low ABV.

Zero Proof.

und hochwertige Spirituosen.

Die Voraussetzung: Das Glas muss dieselbe Sprache sprechen wie die Portion.

Low ABV – weniger Alkohol braucht nicht weniger Glas

Vermouth.

Sherry.

Aperitif.

Amaro.

leichte Highballs.

kleinere Spritz-Interpretationen.

Gerade die bewussten Savage-Proportionen passen hervorragend zu alkoholreduzierten Drinks.

Ein kleinerer Serve kann dadurch vollständig aussehen, statt wie eine halb gefüllte Version eines eigentlich größeren Getränks.

Zero Proof – eigentlich wie für Savage gemacht

Auch bei alkoholfreier Getränkekultur geht es zunehmend um Präzision statt bloßer Menge.

Verjus.

Tee.

Cordials.

Shrubs.

Fermentation.

Botanicals.

alkoholfreie Aperitifs.

komplexe Sodas.

Solche Drinks profitieren von genau derselben bewussten Glaswahl wie klassische Cocktails.

Pony für Pairing.

Coupetini für einen kleinen Aperitif.

Coupe für einen alkoholfreien Sour.

Low Ball für einen komplexen Shortdrink.

High Ball für Botanical & Soda.

Alkoholfrei bedeutet bei Savage nicht: anderes Niveau.

Temperatur – besonders wichtig bei kleinen Up-Serves

Pony.

Coupetini.

Coupe.

Alle drei werden häufig ohne Eis im Gästeglas eingesetzt.

Dadurch wird Temperaturmanagement besonders wichtig.

Zutaten kalt.

korrekt shaken oder rühren.

Glas bei Bedarf vorkühlen.

zügig servieren.

Ein kleiner Drink kann sehr präzise wirken.

Er verzeiht schlechte Temperaturarbeit aber nicht automatisch besser.

Savage in der Cocktailbar

Hier ist die Serie natürlich zuhause.

Mit sechs Formen lässt sich bereits ein bemerkenswert großer Teil einer modernen Karte abdecken.

Up.

Short.

Long.

Spirituose.

Wasser.

Low ABV.

Zero Proof.

Das reduziert die Anzahl unterschiedlicher Glasformen und erhält trotzdem klare Unterschiede im Serve.

Weniger Formen. Klare Aufgaben.

Savage im Fine Dining

Besonders spannend finden wir Savage auch außerhalb klassischer Cocktailbars.

Menübegleitung.

kleiner Aperitif.

alkoholfreies Pairing.

Digestif.

kleiner Cocktail zwischen zwei Gängen.

Wasser.

Die kompakten Proportionen können hervorragend zu einem Konzept passen, bei dem Getränke den Teller begleiten und nicht jedes Mal ein kompletter Full-Size-Drink sein sollen.

Savage im Hotel

Eine Hotelbar benötigt Vielseitigkeit.

Wasser.

Aperitif.

Martini.

Whisky.

Highball.

Zero Proof.

Die sechs Savage-Formen decken genau diese unterschiedlichen Rollen ab, bleiben dabei aber optisch klar miteinander verwandt.

Das kann helfen, eine konsistente Barästhetik aufzubauen, ohne jedem Drink dasselbe Glas aufzuzwingen.

Savage oder Finesse?

Beide Serien wirken auf den ersten Blick sehr reduziert.

Ihre Ausgangspunkte sind trotzdem verschieden.

Rémy Savage

aus Bartender-Praxis entwickelt.

sechs konkrete Grundformen.

Small Serves.

bewusste Getränkemengen.

Stemware und Tumbler gemeinsam.

Finesse

aus dem NUDE Design Team.

noch neutralere Tumbler- und Highballwelt.

keine Stemware in unserer APS-Auswahl.

Wenn Du den Unterschied sehen möchtest, findest Du hier NUDE Finesse .

Savage oder BarGiani?

Beide Serien entstanden gemeinsam mit international erfahrenen Bartendern.

Trotzdem könnten sie kaum unterschiedlicher gedacht sein.

Savage

kompromisslos minimal.

kompakte Portionen.

moderne Mixology.

Glas möglichst ruhig.

BarGiani

stärker von klassischer Bar- und Aperitivo-Kultur inspiriert.

1950er bis 70er.

elegantere Retro-DNA.

zusätzlich ein Mixing Glass.

Mehr dazu findest Du bei NUDE BarGiani .

Savage oder Big Top?

Hier ist der Unterschied noch sichtbarer.

Savage

möglichst wenig visuelle Ablenkung.

Big Top

vertikale Linien.

Struktur.

Haptik.

mehr sichtbare Glasgestaltung.

Wenn das Glas selbst Teil der Präsentation sein soll, findest Du hier NUDE Big Top .

APS0711 Profi-Tipp: Erst den fertigen Drink messen

Gerade bei Savage würden wir die Glasentscheidung nicht mit dem Katalog beginnen.

Sondern mit Deinem Rezept.

Wie viel Flüssigkeit landet nach dem Shaken oder Rühren tatsächlich im Glas?

90 ml?

110 ml?

140 ml?

Ist Schaum dabei?

Eis?

Filler?

Wie viel Kopfraum möchtest Du?

Erst danach:

Pony?

Coupetini?

Coupe?

Low Ball?

High Ball?

Genau diese Art zu denken entspricht eigentlich der gesamten Savage-Philosophie.

Rémy Savage innerhalb unserer NUDE-Welt

Die Savage Collection ist eine von mehreren sehr unterschiedlichen NUDE-Serien bei APS0711.

Alle NUDE-Kollektionen findest Du unter NUDE Glass bei APS0711 .

Weitere Glasmarken findest Du unter Gläser nach Hersteller .

Und wenn Du lieber nach Glasform, Getränk oder Größe suchst, geht es hier zu unserer kompletten Glaswelt bei APS0711 .

Unser Fazit zu NUDE Rémy Savage

Savage ist nicht interessant, weil die Gläser möglichst spektakulär aussehen.

Sondern weil jemand zuerst gefragt hat:

Wie viel Glas brauchen wir eigentlich?

Daraus entstanden sechs Formen.

135 ml Pony.

170 ml Coupetini.

220 ml Coupe.

260 ml Water Glass.

295 ml Low Ball.

330 ml High Ball.

Nicht riesig.

Nicht dekorativ überladen.

Nicht für jeden Drink ein neues Spezialglas.

Stattdessen:

klare Proportionen.

bleifreies Kristallglas.

Made in Türkiye.

und eine Idee, die heute vielleicht sogar aktueller wirkt als bei der Vorstellung der Kollektion:

besser trinken.

bewusster portionieren.

und dem Drink nicht mehr Glas geben, als er tatsächlich braucht.

NUDE Rémy Savage – Six shapes. One philosophy. Und kein Milliliter Show nur um der Show willen.