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ONIS The Glitch – wenn der „Fehler“ plötzlich das beste Detail am Glas ist

Normalerweise versucht gutes Produktdesign, Unregelmäßigkeiten zu vermeiden.

Gerade Linien sollen gerade sein.

Stufen sollen gleichmäßig verlaufen.

Symmetrie sorgt für Ordnung.

Und dann kommt ONIS The Glitch.

Hier ist die vermeintliche Störung nicht das Problem.

Sie ist die Idee.

Die Glaswand verläuft bewusst nicht vollkommen gleichmäßig.

Stattdessen entstehen versetzte Ebenen und unterschiedlich positionierte Stufen – kleine optische „Glitches“, die das Glas aussehen lassen, als hätte jemand eine perfekt klassische Silhouette für einen kurzen Moment digital verschoben.

Das Ergebnis wirkt:

modern,
ungewöhnlich,
grafisch,
spielerisch
und trotzdem erstaunlich elegant.

Dabei ist The Glitch keineswegs nur als visuelles Statement entstanden.

Die Struktur verändert auch die Haptik.

Die Finger finden ganz selbstverständlich ihren Platz zwischen den unterschiedlichen Ebenen.

Eis wird stärker inszeniert.

Die Farbe des Drinks bleibt sichtbar.

Und selbst ein sehr reduzierter Cocktail bekommt eine eigene Bühne.

The Glitch ist deshalb nicht einfach ein auffälliges Glas.

Es ist ein Glas, bei dem Design, Drink und Hand bewusst miteinander interagieren.

Glassology – dieses Glas wurde von einer Bartenderin entwickelt

Hinter The Glitch steht Kate Gerwin.

Bartenderin.

Hospitality-Profi.

Beraterin.

Barbetreiberin.

Und eine international ausgezeichnete Persönlichkeit der Barszene.

Gerwin entwickelte The Glitch für die dritte Ausgabe des Glassology by ONIS Design Contest.

Glassology funktioniert anders als ein klassischer Cocktailwettbewerb.

Hier lautet die Aufgabe nicht:

Entwickle den besten Drink.

Sondern:

Entwickle das Glas, in dem zukünftige Drinks serviert werden könnten.

Bartenderinnen und Bartender bringen dabei ihre Erfahrung aus der tatsächlichen Arbeit hinter der Bar ein.

Wie liegt ein Glas in der Hand?

Welche Eisformen werden verwendet?

Wie bleibt der Drink sichtbar?

Wie kann ein Glas auffallen, ohne zum Gimmick zu werden?

Wie lässt es sich tatsächlich im professionellen Service einsetzen?

Gerwins Antwort darauf war:

The Glitch.

Und damit gewann sie 2023 die dritte Glassology-Ausgabe.

Ein Gewinnerglas – aber nicht nur für die Vitrine

Ein Designwettbewerb kann außergewöhnliche Formen hervorbringen.

Das Risiko dabei:

Ein Glas sieht spektakulär aus – und ist hinter der Bar völlig unpraktisch.

Genau das wollte Kate Gerwin vermeiden.

Ihr Anspruch war klar:

Ein Glas für die Bar darf ins Auge fallen.

Aber es muss trotzdem funktionieren.

The Glitch sollte kein Kunstobjekt werden, das zufällig Flüssigkeit aufnehmen kann.

Es sollte ein Barglas mit Kunstobjekt-Charakter werden.

Das ist ein Unterschied.

Der Drink bleibt die Hauptsache.

Aber das Glas darf selbstbewusst mitspielen.

Warum heißt die Serie eigentlich „The Glitch“?

Ein Glitch bezeichnet ursprünglich eine kleine Störung beziehungsweise einen kurzfristigen Fehler in einem technischen oder digitalen System.

Ein Bild springt.

Pixel verschieben sich.

Eine Linie befindet sich plötzlich dort, wo sie eigentlich nicht hingehört.

Für einen kurzen Moment ist das System nicht mehr perfekt.

Genau dieses Prinzip übersetzt The Glitch ins Glas.

Die Ebenen wirken bewusst:

verschoben,
unterbrochen
und asymmetrisch angeordnet.

Fast so, als wäre die klassische Tumblerform für den Bruchteil einer Sekunde digital verrutscht.

Und genau dadurch entsteht der Wiedererkennungswert.

Perfektion durch kontrollierte Unperfektion.

Das ist eine ziemlich gute Designidee.

Space Age Modernism trifft Pop Art

ONIS beschreibt The Glitch unter anderem als von Space-Age Modernism und Pop Art inspiriert.

Das passt hervorragend zur Form.

Space-Age-Design spielte insbesondere in der Mitte des 20. Jahrhunderts mit:

futuristischen Rundungen,
neuen Materialien,
ungewohnten Geometrien
und der Vorstellung davon, wie eine moderne Zukunft aussehen könnte.

Pop Art wiederum nahm Alltägliches und machte es bewusst:

größer,
grafischer,
bunter
oder überraschender.

The Glitch verbindet etwas von beidem.

Die Form ist futuristisch.

Aber verständlich.

Verspielt.

Aber nicht albern.

Auffällig.

Aber weiterhin als professionelles Barglas erkennbar.

Fast wie Retro-Futurismus für moderne Cocktails.

Zwei Gläser – und diesmal ist genau das genug

Das aktuelle feste The-Glitch-Sortiment bei APS0711 besteht aus:

  • Collins Cocktailglas – 400 ml

  • Double Old Fashioned Glas – 355 ml

Mehr nicht.

Und das ist vollkommen in Ordnung.

The Glitch möchte kein vollständiges Universalprogramm für Wasser, Frühstück, Wein und Kaffee sein.

Die Serie konzentriert sich auf zwei besonders relevante Cocktailwelten:

Collins 400 ml

Für hohe, längere Drinks.

Double Old Fashioned 355 ml

Für kompakte Cocktails auf Eis.

Long und short.

Vertikal und breit.

Mit nur zwei Gläsern deckt The Glitch damit zwei der wichtigsten modernen Cocktail-Architekturen ab.

Das Collins 400 ml – hier begann The Glitch

Das 400-ml-Collinsglas ist die ursprüngliche Form der Serie.

Und bei dieser Variante kommt das besondere Design wahrscheinlich am deutlichsten zur Geltung.

Die hohe Silhouette gibt den versetzten Stufen genügend Raum.

Der Blick wandert nicht einfach an einer geraden Glaswand nach unten.

Er wird immer wieder unterbrochen.

Die Flüssigkeit wirkt dadurch, als würde sie sich über unterschiedliche Ebenen bewegen.

Eis bekommt zusätzliche Konturen.

Licht wird mehrfach gebrochen.

Und der Drink sieht je nach Perspektive leicht unterschiedlich aus.

Ein Highball wird plötzlich dreidimensionaler.

400 ml – genug Raum für moderne Longdrinks

Das Collins-Glas eignet sich hervorragend für:

  • Collins-Variationen

  • Highballs

  • Longdrinks

  • Paloma

  • Vodka Soda

  • Gin & Soda

  • Whisky Highball

  • Rum Highball

  • Tonic-Serves

  • Spritz-Interpretationen

  • Signature Drinks

  • hausgemachte Limonaden

  • Iced Tea

  • Zero-Proof Highballs

400 ml schaffen genügend Raum für:

Eis.

Filler.

Kohlensäure.

Garnitur.

Und trotzdem bleibt das Glas schlank genug, um einen klassischen Highball-Charakter zu behalten.

The Glitch wurde ausdrücklich mit Eis im Kopf entwickelt

Ein wichtiger Teil von Kate Gerwins Konzept war Eis.

Nicht als Nebensache.

Sondern als Bestandteil des Drinkdesigns.

Gerwin wollte ein Glas entwickeln, das hochwertige klare Eisformen sichtbar macht, ohne dass das Eis die gesamte Farbe und Präsentation des Cocktails verdeckt.

Genau dafür ist die abgestufte Struktur interessant.

Das Eis sitzt nicht einfach hinter einer vollkommen geraden Glaswand.

Die Flüssigkeit verteilt sich optisch über unterschiedliche Ebenen.

Dadurch bleiben:

Drinkfarbe,
Eis
und Glasdesign

gleichzeitig präsent.

Clear Ice – bei The Glitch besonders sinnvoll

Wenn eine Serie für hochwertiges klares Eis gemacht scheint, dann diese.

Gerade im Collins kann ein länglicher Ice Spear sehr stark wirken.

Die vertikale Eisform folgt zunächst der langen Glaslinie.

Die Glitch-Stufen unterbrechen diese Linie wiederum.

Dadurch entsteht ein spannender Kontrast.

Gerade bei relativ klaren Drinks:

Whisky Highball.

Vodka Soda.

Gin Highball.

Clarified Cocktails.

Tea Highballs.

Zero-Proof Botanical Drinks.

Hier kann das Eis fast selbst zum Gestaltungselement werden.

Ohne dass der Drink künstlich dekoriert werden muss.

Aber bitte: Clear Ice ist kein Pflichtprogramm

The Glitch funktioniert selbstverständlich auch mit klassischen Eiswürfeln.

Das ist uns wichtig.

Ein gutes professionelles Glas darf nicht nur dann funktionieren, wenn ein Betrieb:

eine eigene Eisproduktion,
perfekte Spear-Molds
und fünf Minuten Mise en Place pro Drink

zur Verfügung hat.

Im Alltag können normale hochwertige Gastronomie-Eiswürfel völlig richtig sein.

Besonders bei:

voller Bar,
Terrasse,
Eventservice
oder Casual Dining.

Die besondere Glasstruktur bleibt sichtbar.

Der Drink funktioniert weiterhin.

Clear Ice ist eine Möglichkeit. Keine Zugangsvoraussetzung.

Collins – was ist das eigentlich für eine Glasform?

Der Begriff Collins stammt aus der klassischen Cocktailwelt.

Typischerweise handelt es sich um ein relativ hohes und schlankes Glas, das für längere, meist mit Eis und einem Filler aufgebaute Drinks eingesetzt wird.

Der klassische Tom Collins ist wahrscheinlich der bekannteste Namensgeber.

Heute ist diese Glasform aber viel vielseitiger.

Highball.

Longdrink.

Soda-Serve.

Limonade.

Zero Proof.

Iced Tea.

Ein modernes Collinsglas muss deshalb nicht ausschließlich einen klassischen Collins servieren.

Die Form gehört längst zur universellen Bar-Grundausstattung.

The Glitch interpretiert sie nur wesentlich auffälliger.

Highball oder Collins – wo ist eigentlich der Unterschied?

In der modernen Gastronomie werden die Begriffe häufig relativ flexibel verwendet.

Grundsätzlich sind beide Formen:

hoch
und vergleichsweise schlank.

Ein Collinsglas ist traditionell häufig etwas höher beziehungsweise großzügiger dimensioniert.

In der Praxis entscheidet aber meist viel stärker die konkrete Glasproportion als die Bezeichnung.

Beim The Glitch sind 400 ml vorhanden.

Damit ist genügend Raum für:

Spirituose oder alkoholfreie Basis,
viel Eis,
Filler
und Garnitur.

Ob Du den Drink intern als Collins, Highball oder Longdrink führst, ist deshalb weniger entscheidend als:

Passt die Rezeptur zum Glas?

The Glitch Collins + Paloma – ziemlich starke Kombination

Eine Paloma ist ein schönes Beispiel für diese Form.

Tequila beziehungsweise eine alkoholfreie Agavenalternative.

Grapefruit.

Säure.

Soda.

Eis.

Vielleicht eine Grapefruitzeste.

Die natürliche Farbe bleibt sichtbar.

Die Kohlensäure zieht nach oben.

Und die versetzten Ebenen geben dem Drink zusätzliche optische Tiefe.

Gerade rosa oder blass-orangefarbene Drinks profitieren enorm von der Struktur.

Der Cocktail sieht interessanter aus, ohne dass man fünf Garnituren benötigt.

Whisky Highball – wenn Reduktion auf Glitch trifft

Fast noch spannender ist ein klassischer Whisky Highball.

Whisky.

Soda.

Eis.

Zitrone.

Vier Komponenten.

Vielleicht nur drei.

Eigentlich extrem reduziert.

Gerade deshalb funktioniert The Glitch.

Das Glas übernimmt einen Teil des visuellen Storytellings.

Der Drink kann geschmacklich sauber und optisch ruhig bleiben.

Je komplexer das Glas, desto weniger muss die Garnitur schreien.

Das ist ein sehr guter Grundsatz für diese Serie.

Double Old Fashioned 355 ml – der Glitch wird breit

Nach dem Erfolg des Collins hat ONIS die Serie um ein Double Old Fashioned Glas mit 355 ml erweitert.

Das war aus unserer Sicht die absolut richtige Entscheidung.

Denn dadurch lässt sich dieselbe Designidee in eine völlig andere Cocktailwelt übertragen.

Das Collins zieht den Drink nach oben.

Das DOF öffnet ihn in die Breite.

Und plötzlich funktionieren:

Old Fashioned.

Negroni.

Boulevardier.

Whisky on the rocks.

Rum.

Sours auf Eis.

Signature Shortdrinks.

Zero-Proof-Cocktails.

In derselben The-Glitch-Designsprache.

355 ml – eine sehr praktische DOF-Größe

Das Double Old Fashioned mit 355 ml bietet genügend Raum für:

  • große Eiswürfel

  • Eiskugeln

  • mehrere klassische Cubes

  • Shortdrinks

  • größere Rocks-Serves

  • moderne Signature Cocktails

  • alkoholfreie Shortdrinks

Dabei bleibt das Glas kompakt.

Ein klassischer Negroni wirkt darin nicht verloren.

Ein Old Fashioned bekommt genügend Raum.

Und auch etwas großzügigere moderne Cocktails können funktionieren.

355 ml sind deshalb nicht spektakulär – sondern einfach ziemlich gut gewählt.

The Glitch DOF + großer Cube

Beim DOF entsteht eine andere Interaktion mit Eis.

Ein großer Cube sitzt im Zentrum des Glases.

Darum herum liegen die versetzten Glitch-Ebenen.

Dadurch treffen unterschiedliche geometrische Formen aufeinander:

Cube.

Runde Glasöffnung.

Gestufte Seiten.

Flüssigkeit.

Das kann besonders bei klaren beziehungsweise einfarbigen Drinks extrem stark aussehen.

Zum Beispiel:

Old Fashioned.

Negroni.

Boulevardier.

Rum Old Fashioned.

Spirit-forward Zero Proof.

Ein großer Ice Cube wird dadurch nicht nur Kühlmittel.

Er wird Teil der Architektur des Serves.

Eis beeinflusst übrigens nicht nur das Foto

Bei großen Eisformen wird häufig nur über Optik gesprochen.

Dabei ist Eis auch funktional.

Es kühlt.

Es verdünnt.

Und Verdünnung gehört bei vielen Cocktails bewusst zur Balance.

Ein großer Eiswürfel bedeutet deshalb nicht:

„Der Drink verwässert nicht.“

Das wäre zu einfach.

Unter vergleichbaren Bedingungen besitzt ein größerer Eisblock häufig ein günstigeres Verhältnis von Oberfläche zu Volumen als viele kleine Würfel.

Dadurch kann sich die Verdünnung anders entwickeln.

Aber Temperatur, Eisqualität, Ausgangstemperatur, Glas, Drinkmenge und Zeit spielen ebenfalls eine Rolle.

Gutes Eismanagement ist mehr als möglichst große Würfel.

APS0711 Profi-Tipp: The Glitch immer mit der tatsächlichen Eisform testen

Gerade bei dieser Serie würden wir niemals nur anhand des Glasvolumens entscheiden.

Teste den tatsächlichen Drink.

Mit dem tatsächlichen Eis.

Warum?

Weil die Glitch-Stufen Einfluss darauf haben, wie sich Eis im Glas positioniert.

Ein besonders großes Format muss:

durch die Öffnung passen,
sauber im Glas sitzen
und genügend Raum für Flüssigkeit lassen.

Nicht:

Eis mit Gewalt hineindrücken.

Sondern:

Glas + Eis + Rezeptur gemeinsam planen.

Das gilt beim Collins ebenso wie beim DOF.

Die Glitches verändern die Haptik

Das Glas sieht nicht nur anders aus.

Es fühlt sich auch anders an.

Die versetzten Ebenen schaffen unterschiedliche Stellen, an denen die Finger anliegen können.

Genau dieser Punkt war Teil des ursprünglichen ONIS-Konzepts:

Die kleinen „Glitches“ sollen fast dazu einladen, sie zu ertasten.

Damit passiert etwas Interessantes.

Der Gast schaut das Glas zuerst an.

Dann nimmt er es hoch.

Und entdeckt das Design noch einmal mit der Hand.

Visuelle Gestaltung wird haptisch.

Das ist bei Glasware längst nicht selbstverständlich.

„Alle fünf Sinne“ – was ONIS damit meint

ONIS beschreibt The Glitch sehr bewusst als ein Glas, das das Erlebnis über mehrere Sinne erweitert.

Das sollte man nicht wissenschaftlich überinterpretieren.

Der interessante Gedanke dahinter ist aber nachvollziehbar.

Sehen

Die asymmetrischen Ebenen verändern Licht, Farbe und Drinkpräsentation.

Fühlen

Die Finger treffen auf die unterschiedlichen Stufen.

Riechen

Aromen des Drinks gehören natürlich weiterhin zum Cocktailerlebnis.

Schmecken

Das eigentliche Getränk bleibt der Mittelpunkt.

Hören

Eis, Glas und Bewegung gehören ebenfalls zur Wahrnehmung eines Drinks.

Die Botschaft dahinter ist also weniger:

„Dieses Glas erzeugt fünf neue Sinne.“

Sondern vielmehr:

Ein Cocktailerlebnis besteht aus deutlich mehr als nur Flüssigkeit auf der Zunge.

Und genau das ist ein moderner Hospitality-Gedanke.

Instagrammable – ein Herstellerwort, das tatsächlich Sinn ergibt

ONIS bezeichnet The Glitch ausdrücklich als Instagrammable.

Normalerweise würden wir mit solchen Begriffen vorsichtig umgehen.

Hier passt er allerdings.

Denn Bars funktionieren heute nicht mehr ausschließlich in dem Moment, in dem ein Gast einen Drink bestellt.

Ein guter Cocktail wird:

gesehen,
fotografiert,
geteilt,
gespeichert
und manchmal später genau deshalb von einem anderen Gast bestellt.

Das verändert die Bedeutung von Glasware.

Das Glas ist plötzlich nicht nur Equipment.

Es kann Teil des Marketings werden.

Gäste produzieren Bilder des Produkts selbst.

Und The Glitch wurde genau mit dieser Realität im Hinterkopf entwickelt.

Aber „Instagrammable“ darf niemals „unpraktisch“ bedeuten

Das ist die entscheidende Grenze.

Es gibt spektakuläre Cocktailgefäße, die auf einem Foto großartig aussehen.

Im Service aber:

schlecht zu tragen,
schwierig zu reinigen,
unangenehm zu trinken
oder schlicht unpraktisch

sind.

Gerwin wollte genau diesen Fehler vermeiden.

The Glitch sollte Aufmerksamkeit erzeugen.

Aber trotzdem Glas bleiben.

Man kann daraus vernünftig trinken.

Man kann es greifen.

Es ist spülmaschinengeeignet.

Und die beiden Formate entsprechen echten Baranwendungen.

Wow-Faktor und Funktion müssen keine Gegner sein.

Social Media hat die Cocktailpräsentation verändert

Früher musste ein Drink hauptsächlich zwei Menschen überzeugen:

den Bartender
und den Gast.

Heute kommt häufig noch eine dritte Ebene hinzu:

die Kamera.

Das bedeutet nicht, dass Drinks nur noch für Instagram entwickelt werden sollten.

Geschmack bleibt entscheidend.

Aber:

Ein Getränk, das hervorragend schmeckt und gleichzeitig sofort wiedererkennbar aussieht, besitzt einen zusätzlichen Vorteil.

The Glitch versteht genau diese Entwicklung.

Die Form ist ungewöhnlich genug, dass ein Gast sie auf einem Bild wiedererkennen kann.

Und das kann für Bars, Hotels und Restaurants interessant sein.

Signature Drink + Signature Glass

The Glitch eignet sich deshalb hervorragend dafür, einem bestimmten Hausdrink ein wiederkehrendes Glas zu geben.

Beispielsweise:

ein Signature Highball immer im Collins.

Ein Signature Shortdrink immer im DOF.

Gäste sehen das Glas am Nachbartisch.

Sie erkennen die ungewöhnliche Form.

Und fragen:

„Was ist das?“

Diese Frage ist für Gastronomie extrem wertvoll.

Denn der Drink verkauft sich in diesem Moment ein Stück weit selbst.

Das Glas wird zum Gesprächsauslöser.

APS0711 Profi-Tipp: Nicht jeden Drink in The Glitch stecken

Gerade weil die Form so charakteristisch ist, würden wir sie nicht zwangsläufig für die komplette Getränkekarte verwenden.

Eine gute Strategie kann sein:

einige gezielte Drinks.

Zum Beispiel:

zwei Signature Highballs.

Ein alkoholfreier Hausdrink.

Ein Old-Fashioned-Twist.

Ein saisonaler Cocktail.

Dann bleibt der Effekt erhalten.

Wenn jedes Glas im Raum ein Glitch ist, wird der Glitch irgendwann normal.

Das kann natürlich trotzdem gewünscht sein.

Aber für Signature-Konzepte ist gezielter Einsatz häufig stärker.

The Glitch ist ungewöhnlich – aber nicht Tiki

Das ist eine wichtige Unterscheidung.

Ein außergewöhnliches Cocktailglas wird schnell in dieselbe Kategorie wie Tiki- oder Novelty-Gläser eingeordnet.

The Glitch funktioniert anders.

Das Glas zeigt:

keine Figur,
kein Gesicht,
kein tropisches Motiv,
kein historisches Ornament.

Die Besonderheit entsteht ausschließlich über abstrakte Geometrie.

Dadurch bleibt die Serie deutlich offener.

Ein klassischer Drink kann funktionieren.

Ein futuristischer Signature Cocktail ebenfalls.

Ein komplett klarer Zero-Proof-Serve genauso.

Das Glas ist ungewöhnlich, ohne ein Thema vorzuschreiben.

Weniger Garnitur – das Glas macht bereits genug

The Glitch ist einer dieser Fälle, bei denen wir bewusst zu etwas Zurückhaltung raten würden.

Das Glas besitzt:

Stufen.

Reflexion.

Lichtbrechung.

Unterschiedliche Ebenen.

Dazu kommt Eis.

Und Farbe.

Wenn dann noch drei Früchte, zwei Kräuterzweige, eine Blüte und Rauch dazukommen, kann die Präsentation schnell kippen.

Unser Ansatz wäre eher:

Collins

Ice Spear + feine Zeste.

Paloma

Grapefruit.

Whisky Highball

Zitronentwist.

DOF

Großer Cube + Orangenzeste.

Zero Proof

Ein gezieltes Botanical.

Das Glas liefert bereits die Bühne. Der Drink muss nicht zusätzlich das Bühnenbild bauen.

Farbe funktioniert bei The Glitch besonders gut

Die transparenten Glitches verändern die Wahrnehmung farbiger Getränke.

Rosa.

Orange.

Bernstein.

Grün.

Dunkelrot.

Fast klar.

Je nach Drink werden die einzelnen Ebenen unterschiedlich sichtbar.

Gerade Drinks mit klarer, definierter Farbe profitieren davon.

Ein trüber Drink kann natürlich ebenfalls funktionieren.

Aber besonders spannend wird The Glitch, wenn Licht tatsächlich durch Flüssigkeit und Glasstruktur wandern kann.

Clarified Cocktails – nahezu perfekte Spielpartner

Moderne Clarified Cocktails eignen sich deshalb besonders gut.

Durch Klärungstechniken kann ein Drink geschmacklich komplex bleiben und optisch gleichzeitig sehr klar wirken.

Das führt zu einer spannenden Situation:

Der Cocktail sieht auf den ersten Blick fast schlicht aus.

The Glitch gibt ihm jedoch zusätzliche optische Tiefe.

Ein klarer Drink.

Clear Ice.

Ungewöhnliche Glasstruktur.

Vielleicht eine einzige Zeste.

Das kann extrem hochwertig wirken.

Komplexität im Geschmack. Reduktion im Bild.

Zero Proof – The Glitch ist dafür fast prädestiniert

Und auch hier wird das alkoholfreie Thema richtig interessant.

Moderne Zero-Proof-Drinks arbeiten häufig mit:

  • Tea Infusions

  • Cordials

  • Shrubs

  • Verjus

  • Botanicals

  • Fermentation

  • alkoholfreien Destillaten

  • hochwertigen Sodas

  • komplexen Säurestrukturen

  • Gewürzen und Kräutern

Viele dieser Drinks können farblich sehr subtil sein.

Gerade deshalb profitiert die Präsentation von einem charakteristischen Glas.

The Glitch gibt einem alkoholfreien Serve unmittelbar eine klare Cocktailidentität.

Der Gast sieht nicht:

„Ah, die alkoholfreie Alternative.“

Sondern:

„Was ist das für ein Drink?“

Genau so sollte moderne Zero-Proof-Hospitality funktionieren.

Alkoholfrei muss nicht nach Saft aussehen

Das ist einer der Gründe, warum Gläser wie The Glitch für moderne Gastronomie so spannend sind.

Ein alkoholfreier Cocktail kann geschmacklich sehr erwachsen sein.

Trocken.

Herb.

Sauer.

Botanisch.

Komplex.

Vielleicht leicht fermentiert.

Aber wenn er anschließend in einem beliebigen Wasserglas mit vier Orangenscheiben serviert wird, erzählt die Präsentation eine völlig andere Geschichte.

The Glitch kann diese Wahrnehmung verändern.

Ein eleganter Zero-Proof Highball im Collins.

Oder ein konzentrierter alkoholfreier Shortdrink im DOF.

Das Glas signalisiert Cocktailkultur, bevor der erste Schluck genommen wurde.

Zero-Proof Signature Drink – hervorragende Möglichkeit

Gerade Restaurants und Bars könnten The Glitch bewusst einem alkoholfreien Signature Drink zuordnen.

Das wäre strategisch interessant.

Denn häufig bekommt der alkoholische Signature Cocktail das spektakuläre Glas.

Die alkoholfreie Option erhält die Standardware.

Warum nicht umgekehrt?

Ein charakteristischer Zero-Proof House Drink im Glitch kann zeigen:

Alkoholfrei ist bei uns keine Nebenkarte.

Es ist Teil des Konzeptes.

Und das sieht der Gast unmittelbar.

Low ABV – ebenfalls perfekt für moderne Bars

Auch alkoholreduzierte Drinks können The Glitch hervorragend nutzen.

Zum Beispiel:

Vermouth & Soda.

Sherry Highball.

Aperitif & Tonic.

Amaro Highball.

Tea & Vermouth.

Leichte Spritz-Konzepte.

Das 400-ml-Collins bietet genügend Raum für Eis und Kohlensäure.

Das DOF kann kleinere, konzentriertere Low-ABV-Serves aufnehmen.

Damit passt The Glitch zu einer Getränkekultur, bei der Gäste zunehmend auswählen können:

klassisch.

Low ABV.

Oder Zero Proof.

Nicht weniger Erlebnis. Nur eine andere Art zu trinken.

Hausgemachte Limonaden – warum eigentlich nicht?

The Glitch ist kein reines Cocktailglas.

Gerade das 400-ml-Collins kann hervorragend eingesetzt werden für:

Zitronenlimonade.

Grapefruit Soda.

Ingwer-Limonade.

Eistee.

Kombucha.

Shrub & Soda.

Cordial & Soda.

Cold Infusions.

Ein hausgemachtes Getränk bekommt dadurch sofort eine andere Wertigkeit als im klassischen Standardbecher.

Gerade bei einem entsprechend kalkulierten Premium-Beverage kann das sinnvoll sein.

Softdrink – sogar der kann plötzlich anders aussehen

Auch ein normaler Softdrink muss nicht automatisch lieblos serviert werden.

Gutes Eis.

Cola.

Zitrone.

The Glitch.

Fertig.

Das Getränk wird dadurch natürlich nicht zu einem Signature Cocktail.

Aber die Wahrnehmung verändert sich.

Das kann besonders in Hotels und Restaurants interessant sein, die über Glasware eine konsequent höhere Wertigkeit transportieren möchten.

Nicht jeder besondere Serve braucht ein kompliziertes Rezept.

Espresso Tonic – Glitch trifft Kaffee

Das Collins eignet sich auch hervorragend für moderne Kaffeegetränke.

Ein besonders gutes Beispiel:

Espresso Tonic.

Eis.

Tonic.

Espresso.

Vielleicht Orange oder Grapefruit.

Der dunkle Espresso bewegt sich durch die unterschiedlich abgestuften Glaszonen.

Das kann visuell ausgesprochen spannend sein.

Auch:

Cold Brew Tonic.

Coffee Soda.

Iced Cascara.

Oder moderne alkoholfreie Coffee Highballs

sind denkbar.

Damit funktioniert The Glitch sogar außerhalb der klassischen Abendbar.

The Glitch im Restaurant – Cocktail wird zum sichtbaren Moment

Im Restaurant würden wir die Serie gezielt einsetzen.

Wasser und Standard-Beverage können über eine ruhigere Glaswelt laufen.

Dann kommt ein Cocktail.

Und plötzlich steht The Glitch auf dem Tisch.

Dieser Wechsel erzeugt automatisch Aufmerksamkeit.

Das Glas signalisiert:

Dieser Drink gehört zu einer anderen Kategorie.

Genau das kann für Hausaperitifs, Signature Cocktails, Zero Proof und After-Dinner-Drinks sehr wertvoll sein.

Der Hausaperitif könnte perfekt hineinpassen

Viele Restaurants verschenken beim Aperitif enormes Potenzial.

Dabei ist genau dieser erste Drink eine Art Visitenkarte.

Bevor das Essen kommt.

Bevor der Wein bestellt wird.

Bevor das Menü seine Geschichte erzählt.

Ein charakteristischer Aperitif im The Glitch Collins oder DOF kann sofort einen eigenen Ton setzen.

Vielleicht:

Bitter.

Cordial.

Soda.

Zitrus.

Mit oder ohne Alkohol.

Der Gast erkennt das Glas später vielleicht sogar wieder.

Das ist Markenbildung über Hospitality.

The Glitch in der Cocktailbar – hier ist die Heimat offensichtlich

Natürlich gehört die Serie in Bars.

Besonders für:

Signature Drinks.

Highballs.

Old-Fashioned-Twists.

Negroni-Variationen.

Clarified Cocktails.

Zero-Proof-Serves.

Gerade Cocktailbars, die über Design und Präsentation eine eigene Handschrift entwickeln möchten, können mit The Glitch arbeiten.

Dabei muss die komplette Karte nicht auf die zwei Formen reduziert werden.

Nick & Nora.

Coupe.

Martini.

Andere Tumbler.

Alles kann daneben existieren.

The Glitch übernimmt gezielt jene Drinks, die sichtbar herausstechen sollen.

Hotelbar – wahrscheinlich einer der stärksten Einsatzbereiche

Hotelbars leben oft davon, international verständlich zu sein und trotzdem eine eigene Identität zu besitzen.

Ein klassischer Old Fashioned ist überall verständlich.

Ein Highball ebenfalls.

Serviert in The Glitch bekommt derselbe Drink jedoch einen eigenen visuellen Charakter.

Das ist besonders interessant für:

Designhotels.

Boutique Hotels.

Lifestyle-Hotels.

Rooftop Bars.

Moderne Lobbybars.

Das Glas wirkt hochwertig genug für Hospitality.

Aber ungewöhnlich genug, dass es nicht nach standardisiertem Hotelbedarf aussieht.

Rooftop und Social Media – hier trifft das Konzept direkt ins Schwarze

Ein schöner Drink.

Abendlicht.

Skyline.

The Glitch.

Natürlich wird davon ein Foto gemacht.

Und genau diese Realität war bereits Teil der ursprünglichen Designidee.

Gerade Rooftop- und Lifestyle-Konzepte können davon profitieren.

Das bedeutet nicht, dass jeder Drink speziell für Social Media entwickelt werden sollte.

Aber wenn:

Geschmack,
Service
und Fotogenität

zusammenkommen, entsteht ein ziemlich starkes Gesamtprodukt.

Event – ein Glas, das sofort Gespräche erzeugt

Auch bei Events kann The Glitch hervorragend funktionieren.

Welcome Drink.

Signature Cocktail.

Produktlaunch.

Fashion Event.

Designveranstaltung.

Firmenfeier.

Cocktailstation.

Das Glas besitzt genügend Eigenständigkeit, dass Gäste es wahrnehmen.

Und bei einem Event ist genau das interessant.

Es kann Teil der gesamten Inszenierung werden.

Besonders wenn ein einziger Signature Drink für die Veranstaltung entwickelt wird.

Markenveranstaltungen – ungewöhnlich starkes Einsatzfeld

Gerade Marken aus Bereichen wie:

Design,
Fashion,
Automotive,
Tech,
Beauty
oder Lifestyle

könnten The Glitch hervorragend einsetzen.

Warum?

Weil die Form selbst bereits:

digital,
modern,
ungewöhnlich
und leicht futuristisch

wirkt.

Ein passend entwickelter Drink kann diese Designsprache aufnehmen.

Damit wird das Glas Teil der Brand Experience.

Nicht durch ein riesiges Logo.

Sondern durch Form.

Das kann wesentlich eleganter sein.

The Glitch + Tech Event – fast schon zu passend

Der Begriff „Glitch“ gehört ohnehin zur digitalen Welt.

Software.

Grafik.

Gaming.

Digitale Kunst.

Technologie.

Dadurch kann das Glas bei entsprechenden Events fast automatisch eine kleine Geschichte erzählen.

Ein Drink mit:

klaren Schichten.

Markanter Farbe.

Sehr klarem Eis.

Oder bewusst minimalistischer Gestaltung.

Und dazu die gestörte Geometrie.

Ein digitales Motiv, umgesetzt in einem analogen Material.

Das ist konzeptionell ziemlich stark.

Fine Dining – überraschend interessant

Auf den ersten Blick wirkt The Glitch eher nach moderner Cocktailbar als Fine Dining.

Aber genau der Kontrast kann spannend sein.

Ein extrem reduziertes Gericht.

Sehr ruhiges Porzellan.

Dazu ein kleiner Pairing-Drink im DOF.

Oder ein alkoholfreier Highball im Collins.

Die ungewöhnliche Glasform erzeugt einen bewussten Bruch.

Gerade zeitgenössisches Fine Dining muss schließlich nicht ausschließlich filigrane klassische Stemware einsetzen.

Ein „Glitch“ im perfekten Table Setting kann genau das interessante Detail sein.

Cocktail Pairing – besonders für moderne Konzepte

Auch The Glitch kann Teil eines Pairing-Konzeptes werden.

Zum Beispiel:

kleiner DOF-Serve zum Gericht.

Oder ein schlanker Highball mit Tee, Verjus und Soda.

Dabei eignet sich die Serie besonders für moderne, weniger klassische Kombinationen.

Fermentation.

Botanicals.

Kräuter.

Gemüse.

Tee.

Gewürze.

The Glitch gibt solchen Rezepturen eine entsprechend zeitgemäße Bühne.

Der Drink sollte trotzdem immer zuerst schmecken

Bei so einem außergewöhnlichen Glas besteht eine Gefahr:

Man beginnt beim Foto.

Dann kommt die Garnitur.

Dann das Glas.

Und irgendwann ganz am Ende die Frage:

Schmeckt der Drink eigentlich?

Die Reihenfolge sollte andersherum sein.

  1. Geschmack

  2. Balance

  3. Temperatur

  4. Verdünnung

  5. passendes Glas

  6. Garnitur

  7. Präsentation

The Glitch kann einen guten Drink besser inszenieren.

Es kann einen schlechten Drink aber nicht retten.

Das gilt für jedes Glas.

Nur bei besonders auffälligen Designs sollte man sich häufiger daran erinnern.

APS0711 Profi-Tipp: Den Drink nach fünf und zehn Minuten probieren

Gerade bei großen Eisformen und ungewöhnlicher Glasgeometrie empfehlen wir:

Nicht nur den ersten Schluck testen.

Bereite den Signature Drink vollständig so zu, wie er später zum Gast geht.

Dann probiere:

sofort.

Nach fünf Minuten.

Nach zehn Minuten.

Wie entwickelt sich die Verdünnung?

Wie verändert sich die Temperatur?

Wie sitzt das Eis?

Bleibt die Garnitur sinnvoll?

Wie verändert sich der Geschmack?

Ein Gast fotografiert einen Drink vielleicht zuerst.

Trinken muss er ihn danach trotzdem.

Und der letzte Schluck sollte ebenfalls noch gut sein.

Die DOF- und Collins-Form bewusst unterschiedlich einsetzen

The Glitch bietet nur zwei Formen.

Gerade deshalb sollte ihre Rolle klar sein.

Collins 400 ml

Für:

  • Highballs

  • Collins

  • Longdrinks

  • Soda-Serves

  • Paloma

  • Spritz-Twists

  • Limonaden

  • Zero-Proof Highballs

  • Iced Tea

  • Coffee Highballs

DOF 355 ml

Für:

  • Old Fashioned

  • Negroni

  • Boulevardier

  • Cocktails auf Eis

  • Whisky & Rum

  • Spirit-forward Signatures

  • Zero-Proof Shortdrinks

Damit entsteht eine sehr einfache Barlogik:

lang → Collins

kompakt / on the rocks → DOF

Einfach.

Nachvollziehbar.

Und optisch eindeutig zusammengehörig.

The Glitch oder Divergence?

Beide Serien stammen aus der Glassology-Welt.

Trotzdem verfolgen sie vollkommen unterschiedliche Ansätze.

Divergence beschäftigt sich stark mit Ergonomie, geometrischer Zweiteilung und einer strukturierten unteren Zone.

The Glitch ist viel stärker:

visuelles Statement,
Pop Art,
Space-Age Modernism,
Social-Media-Ästhetik
und bewusste asymmetrische Störung.

Divergence fühlt sich eher nach:

Design durch Ergonomie

an.

The Glitch nach:

Design durch kontrollierte Irritation.

Beide wurden von Menschen aus der Barwelt gedacht.

Aber mit völlig anderer Persönlichkeit.

The Glitch oder The Gats?

Auch beide stammen aus Glassology – und beide haben den Wettbewerb gewonnen.

Aber erneut könnten die Geschichten kaum unterschiedlicher sein.

The Gats verbindet Art Déco, The Great Gatsby und persönliche Erinnerung.

Atmosphäre.

Geschichte.

Eleganz.

The Glitch blickt dagegen stärker nach vorne.

Modernismus.

Pop Art.

Digitaler Fehler.

Fotogenität.

Ungewöhnliche Geometrie.

The Gats schaut bewusst zurück und interpretiert.

The Glitch sagt:

Was wäre, wenn wir die klassische Glasform einfach kurz kaputtmachen – und sie dadurch besser wird?

The Glitch oder eine klassische Collins-Serie?

Eine klassische Collins-Serie ist neutraler.

Das kann genau richtig sein.

Wenn ein Betrieb maximale Vielseitigkeit möchte und das Glas möglichst wenig Teil der Inszenierung sein soll, ist The Glitch möglicherweise unnötig.

Wenn aber gesucht wird:

Wiedererkennung.

Signature-Charakter.

Haptik.

Fotogenität.

Ein modernes Designstatement.

Dann spielt The Glitch in einer anderen Liga.

Nicht besser für jede Anwendung.

Aber deutlich eigenständiger für die richtige Anwendung.

The Glitch oder ein Tiki-Glas?

Auch hier ist die Entscheidung einfach.

Tiki erzählt meist eine sehr konkrete visuelle Welt.

Tropisch.

Figürlich.

Verspielt.

Teilweise bewusst übertrieben.

The Glitch bleibt abstrakt.

Dadurch kann das Glas:

seriös,
minimalistisch,
futuristisch
oder spielerisch

wirken – je nachdem, welcher Drink hineinkommt.

Das macht es für moderne Restaurants und Hotels wesentlich universeller.

Spülmaschinengeeignet – Kunst muss schließlich wieder sauber werden

So außergewöhnlich die Form auch ist:

The Glitch wurde für den professionellen Einsatz entwickelt.

Die bei APS0711 geführten Gläser sind spülmaschinengeeignet.

Das ist entscheidend.

Denn irgendwann endet jeder Signature Moment.

Dann kommt:

Abräumen.

Spülen.

Trocknen beziehungsweise polieren.

Zurück an die Station.

Nächster Drink.

Ein Glas kann noch so Instagrammable sein.

Wenn es in der Spülküche jeden Abend Albträume verursacht, gewinnt am Ende niemand.

The Glitch soll deshalb Gestaltung und tatsächliche Barrealität miteinander verbinden.

Strukturierte Oberfläche – beim Spülen trotzdem auf Sauberkeit achten

Durch die unterschiedlichen Ebenen besitzt The Glitch mehr Struktur als ein vollkommen glattes Glas.

Im professionellen Betrieb empfiehlt sich deshalb wie immer:

korrekte Dosierung der Spülchemie.

Passende Spültemperatur.

Saubere Spülkörbe.

Regelmäßige Kontrolle.

Keine Rückstände stehen lassen.

Gerade klare strukturierte Gläser leben davon, dass:

Kalk,
Fingerabdrücke
und Spülrückstände

möglichst wenig sichtbar sind.

Ein außergewöhnliches Design verdient auch eine saubere Präsentation.

Made in Europe

ONIS führt The Glitch als Made in Europe.

Das passt auch zur Entstehungsgeschichte der Glassology-Serie, bei der Designentwicklung und Glasproduktion eng miteinander verbunden werden.

Für professionelle Betriebe ist Herkunft natürlich nur ein Teil der Kaufentscheidung.

Entscheidend bleiben:

Design.

Funktion.

Verfügbarkeit.

Handling.

Pflege.

Und die Frage:

Passt das Glas tatsächlich zu unserer Getränkekarte?

Bei The Glitch sollte genau diese Frage zuerst beantwortet werden.

Muss ich beide The-Glitch-Gläser einsetzen?

Nein.

Signature-Highball-Konzept

Dann reicht möglicherweise bereits:

Collins 400 ml.

Fokus auf Cocktails auf Eis

Dann kann das:

DOF 355 ml

spannender sein.

Cocktailbar

Hier macht die Kombination aus beiden besonders viel Sinn.

Highballs im Collins.

Shortdrinks im DOF.

Restaurant

Vielleicht nur eines der beiden als bewusstes Signature-Glas.

Hotelbar

Beide können hervorragend zusammen funktionieren.

Die kleine Serie macht die Entscheidung angenehm einfach.

Zwei Gläser. Zwei klare Jobs.

Eine kleine Serie kann sogar ein Vorteil sein

Bei großen Serien entsteht manchmal die Frage:

Brauche ich 205 ml?

235 ml?

265 ml?

295 ml?

355 ml?

415 ml?

The Glitch stellt diese Frage nicht.

Es gibt:

355 ml DOF.

Und:

400 ml Collins.

Damit ist die Rolle klar.

Die Serie lässt sich einfach:

einkaufen,
lagern,
kommunizieren
und im Team erklären.

Für alles andere können bewusst andere Glasfamilien ergänzt werden.

Das ist kein Nachteil.

Es ist Fokus.

Für welche Betriebe eignet sich ONIS The Glitch?

Cocktailbars

Perfekt für Signature Drinks, Highballs, Old-Fashioned-Varianten und moderne Cocktailkonzepte.

Restaurants

Besonders spannend, wenn ausgewählte Aperitifs oder Cocktails sichtbar aus der normalen Beverage-Welt herausstechen sollen.

Hotels & Hotelbars

Für hochwertige, moderne Drinks mit deutlichem Wiedererkennungswert.

Rooftop- und Lifestyle-Bars

Hier spielen Fotogenität, Licht, Atmosphäre und ungewöhnliche Drinkpräsentation besonders stark zusammen.

Design- und Boutique-Hotels

Die ungewöhnliche Form kann selbst Teil des Interior- und Hospitality-Konzeptes werden.

Events

Ideal für einen zentralen Signature Drink oder einen aufmerksamkeitsstarken Welcome Serve.

Marken- & Produktveranstaltungen

Besonders passend für Tech-, Design-, Fashion- und Lifestyle-Konzepte.

Fine Dining

Als bewusster moderner Kontrast für Cocktail- oder Zero-Proof-Pairings.

Zero-Proof-Konzepte

Sehr stark für alkoholfreie Drinks, die ausdrücklich nicht nach „Alternative“ aussehen sollen.

Zuhause

Und natürlich für Menschen, bei denen „ein schönes Longdrinkglas“ inzwischen nicht mehr ausreicht und die ernsthaft erklären können, warum ein absichtlich falsch gesetzter Absatz in einer Glaswand eigentlich ziemlich genial ist.

APS0711 Profi-Tipp: The Glitch nicht nur leer beurteilen

Bei dieser Serie ist das besonders wichtig.

Ein leeres The-Glitch-Glas sieht interessant aus.

Aber das eigentliche Design zeigt sich erst mit:

Flüssigkeit.

Eis.

Farbe.

Licht.

Deshalb:

Glas nicht nur aus dem Karton nehmen und anschauen.

Baue einen tatsächlichen Drink.

Stell ihn auf den echten Tresen.

Unter das echte Licht.

Mit dem Eis, das später verwendet wird.

Und dann schau aus unterschiedlichen Perspektiven.

The Glitch wurde für Interaktion entwickelt.

Erst gefüllt versteht man die Serie wirklich.

Unser Fazit zu ONIS The Glitch

ONIS The Glitch ist wahrscheinlich eine der konsequentesten Antworten auf die Frage, wie ein modernes Cocktailglas heute auffallen kann, ohne zum reinen Gimmick zu werden.

Entworfen wurde die Serie von der international ausgezeichneten Bartenderin und Hospitality-Expertin Kate Gerwin.

Mit The Glitch gewann sie 2023 die dritte Ausgabe des Glassology by ONIS Design Contest.

Ihre Idee:

Ein Glas soll Aufmerksamkeit erzeugen.

Es soll fotogen sein.

Es soll hochwertiges Eis sichtbar machen.

Es soll sich interessant anfühlen.

Aber vor allem:

Es muss hinter einer echten Bar funktionieren.

Die charakteristischen versetzten Stufen machen genau das sichtbar.

Sie unterbrechen die klassische Glasform.

Verändern Reflexion und Drinkpräsentation.

Geben den Fingern unterschiedliche Kontaktflächen.

Und machen The Glitch schon aus einiger Entfernung wiedererkennbar.

Das feste APS0711-Sortiment bleibt dabei bewusst konzentriert:

Double Old Fashioned – 355 ml

für Cocktails auf Eis, Spirituosen, Old Fashioned, Negroni und moderne Zero-Proof-Shortdrinks.

Und:

Collins – 400 ml

für Highballs, Longdrinks, Paloma, Soda-Serves, Limonaden und alkoholfreie Botanical Drinks.

Zwei Formen.

Zwei komplett unterschiedliche Drinkarchitekturen.

Eine gemeinsame Idee.

The Glitch funktioniert mit klassischem Eis.

Mit Clear Ice.

Mit einem Ice Spear.

Mit alkoholischen Cocktails.

Mit Low ABV.

Mit Zero Proof.

Mit einer hausgemachten Limonade.

Oder mit einem Drink, den heute vielleicht noch niemand erfunden hat.

Und genau das passt perfekt zur Geschichte.

Denn ein Glitch ist eigentlich ein Fehler im System.

Kate Gerwin hat daraus etwas anderes gemacht:

den interessantesten Teil des Systems.

Vielleicht ist genau das die schönste Beschreibung dieser Serie:

Nicht perfekt gerade. Nicht perfekt symmetrisch. Aber verdammt gut durchdacht.