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ONIS 1924 – wenn ein Glasdesign nach mehr als 100 Jahren wieder an der Bar steht

Eine Jahreszahl, die bei dieser Serie nicht einfach gut klingt.

Sie ist ihr Ursprung.

Denn die Geschichte von ONIS 1924 beginnt tatsächlich im Jahr 1924 – mit einem Entwurf des niederländischen Glasdesigners A.D. Copier.

Mehr als ein Jahrhundert später lebt diese Form weiter.

Nicht als museale Reproduktion.

Nicht als nostalgisches Sammlerstück.

Sondern als moderne Cocktailserie für Bars, Restaurants, Hotels und Menschen, die sich Gedanken darüber machen, wie ein Drink serviert wird.

ONIS hat den historischen Entwurf gemeinsam mit Richard Zijlstra neu interpretiert. Zijlstra war Finalist der ersten Ausgabe des Glassology Design Contest und brachte dabei einen zusätzlichen Gedanken ein:

Food Pairing.

Cocktail und Speise.

Drink und kleiner Begleiter.

Glas und Präsentation.

Aus einem historischen Design wurde damit eine Serie, die Vergangenheit und moderne gastronomische Ideen auf ungewöhnlich intelligente Weise miteinander verbindet.

Und genau deshalb ist ONIS 1924 für uns nicht einfach „Vintage“.

Es ist Designgeschichte, die wieder arbeitet.

Eine Coupette aus dem Jahr 1924 als Ausgangspunkt

A.D. Copier gehört zu den prägenden Namen des niederländischen Glasdesigns.

Für 1924 entwickelte er eine Coupette mit einer Form, die auch hundert Jahre später erstaunlich zeitgemäß wirken kann.

Charakteristisch ist die nach außen öffnende Schale.

Dazu kommen bei der heutigen ONIS-Serie:

der markante Stiel,
die geprägte Fußplatte
und eine eigenständige, sofort wiedererkennbare Silhouette.

Das Spannende daran:

Man muss nicht wissen, wann das ursprüngliche Glas entworfen wurde, damit es funktioniert.

Die Geschichte ist ein Bonus.

Das Design muss auch ohne Geschichtsbuch überzeugen.

Und genau das tut 1924.

Und dann stand das Original ausgerechnet bei seiner Großmutter

Die Geschichte wird noch besser.

Denn Richard Zijlstra kannte das historische Copier-Glas nicht ausschließlich aus einem Designarchiv.

Ein Exemplar davon stand tatsächlich in der Vitrine seiner eigenen Großmutter.

Das ist eine dieser Geschichten, die man für einen Marketingtext wahrscheinlich erfinden würde – wenn sie nicht tatsächlich passiert wäre.

Ein fast hundert Jahre altes Glas.

In einer privaten Vitrine.

Jahre später greift der Enkel genau dieses Design auf und entwickelt es gemeinsam mit ONIS für eine neue Generation von Bars weiter.

Mehr Kreis kann sich eine Designgeschichte eigentlich kaum schließen.

Und vielleicht erklärt genau das, warum 1924 so authentisch wirkt.

Hier wurde Vergangenheit nicht gesucht.

Sie war längst da.

Glassology – wenn Menschen aus der Getränkewelt Gläser mitdenken

Richard Zijlstra brachte das Design in die Glassology-Welt von ONIS.

Glassology fordert Menschen aus der professionellen Getränke- und Barszene dazu auf, Glasformen nicht nur gestalterisch, sondern aus Sicht des tatsächlichen Trinkerlebnisses zu denken.

1924 war dabei ein Finalistenentwurf der ersten Ausgabe.

Das ist ein wichtiger Unterschied:

Richard Zijlstra gewann diese Ausgabe nicht – die Serie entstand aus seinem Finalistenkonzept.

Und dieses Konzept ging über die reine Form des Glases hinaus.

Im Zentrum stand unter anderem die Frage:

Kann ein Cocktailglas zusätzlich Teil eines Food-Pairing-Erlebnisses werden?

Die Antwort führte zu einem der ungewöhnlichsten Details der Serie.

Der Löffel auf der Coupette – klein, ungewöhnlich und ziemlich clever

Das von Richard Zijlstra entwickelte Glassology-Food-Pairing-Konzept sieht vor, dass ein kleiner Löffel am Rand der Coupette abgelegt werden kann.

Und damit wird aus dem Glas plötzlich mehr als nur ein Behälter für Flüssigkeit.

Auf dem Löffel könnte beispielsweise ein kleiner kulinarischer Begleiter zum Drink liegen.

Ein Aroma.

Ein Bissen.

Eine Textur.

Etwas Süßes.

Etwas Salziges.

Etwas, das vor, während oder nach dem Cocktail probiert wird.

Der Drink bekommt dadurch eine zusätzliche gastronomische Ebene.

Nicht:

Cocktail hier.

Snack irgendwo daneben.

Sondern:

beides wird bewusst miteinander inszeniert.

Gerade für Fine Dining, Bar Food und kreative Pairing-Konzepte ist das ausgesprochen spannend.

Food Pairing – Cocktail und Küche sprechen miteinander

Die klassische Trennung sieht oft so aus:

Die Küche macht Essen.

Die Bar macht Drinks.

Beides wird zwar gemeinsam verkauft, aber nicht unbedingt gemeinsam entwickelt.

Food Pairing geht weiter.

Hier wird gefragt:

Welche Säure im Cocktail passt zum Gericht?

Welche Kräuter greifen Aromen aus der Küche auf?

Welche Süße funktioniert mit einem Dessert?

Welche Bitterkeit schafft einen Kontrast?

Welche Textur ergänzt den Drink?

Und kann ein kleiner kulinarischer Bestandteil direkt in den Cocktailmoment eingebaut werden?

1924 liefert dafür nicht die fertige Antwort.

Aber das Glas schafft eine Bühne, auf der solche Konzepte möglich werden.

Das ist vielleicht die modernste Idee an einem Design, dessen Ursprung mehr als hundert Jahre zurückliegt.

Jazz Age trifft moderne Cocktailkultur

ONIS beschreibt 1924 bewusst als Verbindung aus Jazz-Age-Flair und aktuellen Cocktailtrends.

Das passt.

Denn die Serie sieht klassisch aus.

Aber ihre Anwendungen müssen überhaupt nicht klassisch bleiben.

Natürlich funktionieren:

Daiquiri.

Martini.

Sidecar.

Manhattan.

Champagner-Cocktails.

Aber genauso:

Low-ABV-Aperitifs.

Food-Pairing-Drinks.

Tea Cocktails.

Clarified Serves.

Zero Proof.

Kleine Cocktailportionen.

Moderne Signature Drinks.

Das Glas bringt Vergangenheit.

Was hineinkommt, darf Gegenwart sein.

Fünf Gläser – von 140 bis 625 ml

Das aktuelle 1924-Sortiment bei APS0711 umfasst fünf unterschiedliche Formen beziehungsweise Größen:

  • Cocktail- / Aperitifglas – 140 ml

  • Coupette / Cocktailschale – 140 ml

  • Coupette / Cocktailschale – 240 ml

  • Cocktail- / Aperitifglas – 265 ml

  • Gin Tonic / Cocktailglas – 625 ml

Alle besitzen dieselbe charakteristische 1924-DNA.

Trotzdem unterscheiden sie sich in ihrer Wirkung deutlich.

Und genau dadurch lässt sich mit nur fünf Gläsern eine überraschend breite Cocktailwelt aufbauen.

Vom kleinen Aperitif bis zum großen Botanical Serve.

Zwei Gläser mit 140 ml – und trotzdem nicht dasselbe

Besonders interessant ist, dass 1924 gleich zwei kleine Gläser mit 140 ml Fassungsvermögen bietet.

Das zeigt hervorragend:

Volumen allein definiert kein Cocktailglas.

Beide können dieselbe maximale Flüssigkeitsmenge aufnehmen.

Aber Form und Präsentation unterscheiden sich.

Cocktail- / Aperitifglas 140 ml

Schlanker und stärker auf einen konzentrierten Cocktail- beziehungsweise Aperitif-Serve ausgerichtet.

Coupette 140 ml

Breiter geöffnet und stärker auf die typische Coupe-Präsentation ausgelegt.

Die Entscheidung fällt also nicht zwischen 140 und 140 ml.

Sondern zwischen:

Welche Form passt besser zu meinem Drink?

Genau solche Unterschiede machen professionelle Glasplanung interessant.

Cocktailglas 140 ml – Small Serve mit Haltung

Das ONIS 1924 Cocktailglas mit 140 ml eignet sich hervorragend für kleine, präzise Drinks.

Zum Beispiel:

  • kleine Aperitif-Cocktails

  • Manhattan-Interpretationen

  • Gimlet

  • Martini-Twists

  • Vermouth-Drinks

  • Sherry-Cocktails

  • Low-ABV-Serves

  • Menübegleitungen

  • Cocktail-Tastings

  • kleine Zero-Proof-Cocktails

Das kompakte Volumen unterstützt eine Entwicklung, die wir in moderner Barkultur besonders spannend finden:

Nicht jeder Cocktail muss groß sein.

Ein Drink kann 80, 90 oder 100 ml tatsächliches Serviervolumen besitzen und trotzdem vollständig wirken.

Wenn das Glas dazu passt.

Small Serve – weniger Menge, mehr Möglichkeiten

Kleinere Cocktails öffnen eine ganz andere Getränkekarte.

Ein Gast kann vielleicht zwei Drinks kennenlernen statt eines sehr großen.

Ein Aperitif bleibt tatsächlich Aperitif.

Ein Cocktail kann zu einem einzelnen Gang serviert werden.

Hochwertige Zutaten lassen sich in kleineren Mengen einsetzen.

Low ABV wird interessanter.

Zero Proof ebenfalls.

Und eine Bar kann sogar mit kleinen Flights arbeiten.

Das Glasvolumen wird damit Teil des Konzepts.

Nicht bloß eine technische Zahl in der Artikelbeschreibung.

140 ml können gastronomisch ausgesprochen groß gedacht sein.

Coupette 140 ml – die kleine Schale für präzise Momente

Die 1924 Coupette mit ebenfalls 140 ml verfolgt eine etwas andere Idee.

Die offene Schale gibt dem Drink mehr Fläche.

Das eignet sich beispielsweise für:

  • kleine Daiquiri-Variationen

  • Mini-Sours

  • Aperitif-Cocktails

  • Digestif-Serves

  • Dessertbegleitungen

  • Cocktail Pairings

  • Tasting-Portionen

  • kleine alkoholfreie Drinks

Gerade im Fine Dining ist diese Größe interessant.

Denn ein Getränk muss dort nicht immer eigenständiger Programmpunkt sein.

Es kann begleiten.

Verbinden.

Kontrast schaffen.

Oder einen Geschmack aus dem Gericht aufnehmen und weiterführen.

Die kleine Coupette macht genau solche Serves optisch bewusst.

Nicht zu klein.

Sondern:

gezielt portioniert.

Zwei kleine 140-ml-Gläser – Luxus durch Auswahl

Muss jeder Betrieb beide einsetzen?

Natürlich nicht.

Aber für anspruchsvolle Bar- oder Restaurantkonzepte kann genau diese Differenzierung interessant sein.

Schlankeres 140-ml-Cocktailglas

Für:

konzentrierte Aperitifs,
spirituosenbetonte Drinks,
kleine elegante Serves.

140-ml-Coupette

Für:

kleinere Sours,
Pairings,
offenere Präsentationen
und Serves mit mehr Oberfläche.

Gleiches Volumen.

Andere Bühne.

Das ist sehr viel interessanter als einfach ein Glas in fünf verschiedenen Größen anzubieten.

Coupette 240 ml – der große Klassiker der Serie

Die 1924 Coupette mit 240 ml bringt deutlich mehr Raum.

Und damit wird die Serie für eine klassische Cocktailkarte besonders vielseitig.

Ideal beispielsweise für:

  • Daiquiri

  • Sidecar

  • White Lady

  • Clover Club

  • Aviation

  • Cosmopolitan

  • Sours

  • Champagner-Cocktails

  • Dessertcocktails

  • moderne Signature Drinks

  • alkoholfreie Cocktails

Die offene Schale gibt Textur und Garnitur eine größere Fläche.

Schaum.

Bitters.

Zeste.

Eine kleine essbare Begleitung.

Hier darf deutlich mehr passieren als in der 140-ml-Variante.

140 oder 240 ml Coupette – welche brauche ich?

Das ist eine richtig gute Kaufberatungsfrage.

Coupette 140 ml

Wenn Du:

  • kleine Portionen servierst

  • Pairings planst

  • Cocktail-Flights anbietest

  • Low-ABV-Drinks im Fokus hast

  • bewusst kompakt arbeitest

Coupette 240 ml

Wenn Du:

  • klassische Cocktailportionen servierst

  • Sours mit mehr Volumen anbietest

  • mehr Präsentationsfläche brauchst

  • moderne Signature Drinks entwickelst

  • Schaum oder Garnitur etwas großzügiger einsetzen möchtest

Keine ist grundsätzlich besser.

Die Rezeptur entscheidet.

Das richtige Glas beginnt immer beim Drink – nicht beim Katalog.

Cocktail- / Aperitifglas 265 ml – mehr Raum für moderne Rezepturen

Mit 265 ml steht innerhalb der Serie noch ein größeres Cocktail- beziehungsweise Aperitifglas zur Verfügung.

Dieses Format eignet sich besonders für:

  • größere „served up“-Cocktails

  • moderne Signature Drinks

  • Aperitif-Kreationen

  • Sidecar-Variationen

  • Gimlet-Twists

  • kleinere Sparkling Serves

  • komplexe Zero-Proof-Cocktails

  • Rezepturen mit mehr Textur oder Volumen

Hier wird besonders sichtbar, wie 1924 historische Form und moderne Barkultur miteinander verbindet.

Die Silhouette sagt:

Klassik.

Das Volumen sagt:

Hier darf auch etwas Neues passieren.

265 ml sind kein Auftrag, das Glas vollzumachen

Ein wichtiger Punkt bei Cocktail-Stemware:

Das angegebene Fassungsvermögen ist das maximale Volumen des Glases.

Nicht automatisch die ideale Serviermenge.

Ein 265-ml-Cocktailglas sollte nicht zwingend mit 265 ml Drink bis an den Rand gefüllt werden.

Ein guter Serve braucht:

Kopfraum.

Sicheren Transport.

Platz für Garnitur.

Eine angenehme Trinkposition.

Deshalb empfehlen wir bei neuen Rezepturen immer:

Drink vollständig zubereiten.

Verdünnung berücksichtigen.

Endvolumen messen.

Ins spätere Glas einschenken.

Und dann entscheiden.

Nicht mathematisch passend reicht. Es muss auch optisch passen.

Gin Tonic 625 ml – 1924 kann überraschend großzügig

Und dann kommt das größte Glas der Serie.

625 ml.

Damit zeigt 1924 plötzlich eine vollkommen andere Seite.

Das große Stielglas eignet sich für:

  • Gin & Tonic

  • große Botanical Drinks

  • Spritz-Variationen

  • Aperitif-Serves

  • moderne Cocktailkreationen

  • Wein-basierte Cocktails

  • große alkoholfreie Drinks

  • Zero-Proof Gin-&-Tonic-Stile

Die großzügige Bowl bietet viel Platz für:

Eis.

Tonic.

Botanicals.

Zitrus.

Kräuter.

Und Aroma.

Damit reicht 1924 vom sehr kleinen 140-ml-Serve bis zum 625-ml-Balloon-Glas.

Eine ziemlich beeindruckende Spannweite.

Klein und groß – genau dieser Kontrast macht die Serie interessant

Viele Glasserien entscheiden sich für eine Richtung.

Kleine elegante Cocktails.

Oder große moderne Serves.

1924 kann beides.

Am Anfang des Abends vielleicht:

ein kleiner Aperitif im 140-ml-Glas.

Danach:

ein Daiquiri in der 240-ml-Coupette.

Später:

ein großer Botanical Drink im 625-ml-Glas.

Alle sehen unterschiedlich aus.

Aber Stiel, Fußplatte und Formensprache verbinden sie miteinander.

Dadurch entsteht Abwechslung ohne Stilbruch.

Die geprägte Fußplatte – ein kleines Detail mit großer Wirkung

Ein charakteristisches Merkmal von 1924 ist die geprägte Fußplatte.

Gerade bei Stemware wird der Fuß häufig unterschätzt.

Dabei liegt er permanent sichtbar auf:

dem Tresen,
dem Tisch,
dem Tablett.

Bei 1924 ist er bewusst Teil des Designs.

Die Prägung bringt zusätzliche Struktur und verankert das Glas optisch.

Das wirkt besonders gut, weil die Bowl selbst vergleichsweise klar bleibt.

Oben:

Drink.

Unten:

Design.

Eine gute Aufteilung.

Der Stiel – sofort wiedererkennbar

Auch der markante Stiel verbindet die unterschiedlichen Formen miteinander.

Das ist für eine Serie mit so unterschiedlichen Volumina wichtig.

140 ml und 625 ml könnten optisch problemlos aus zwei völlig verschiedenen Welten stammen.

Durch die wiederkehrenden Gestaltungsmerkmale bleibt trotzdem sichtbar:

Das ist 1924.

Genau diese Wiedererkennbarkeit macht eine gute Serie stärker als eine Sammlung einzelner schöner Gläser.

Die Schale öffnet sich zum Trinkrand

ONIS hebt bei 1924 ausdrücklich die ungewöhnliche Bowl hervor, die sich zum Rand hin elegant öffnet.

Dieser Übergang ist nicht nur gestalterisch relevant.

Er beeinflusst auch, wie der Gast mit dem Glas trinkt.

Der Rand bildet den direkten Kontakt zwischen Drink und Mund.

Und gerade bei Cocktails ohne Strohhalm wird dieses Detail wichtig.

Die Form soll das Glas beim Trinken möglichst selbstverständlich wirken lassen.

Gutes Stemware-Design merkt man häufig genau dort:

Das Glas verschwindet ein Stück weit – und der Drink bleibt.

Historisches Design bedeutet nicht automatisch historischen Cocktail

Das ist uns bei 1924 besonders wichtig.

Natürlich passen klassische Drinks hervorragend.

Aber wir würden die Serie niemals auf Rezepte aus dem frühen 20. Jahrhundert beschränken.

Warum sollte man?

Ein historischer Teller kann moderne Küche tragen.

Ein klassischer Stuhl kann in moderner Architektur stehen.

Und ein 1924 inspiriertes Cocktailglas kann einen Drink aufnehmen, der vor fünf Wochen entwickelt wurde.

Zum Beispiel:

Clarified Cocktail.

Tea Sour.

Zero-Proof Aperitif.

Fermentierter Botanical Drink.

Low-ABV-Signature.

Food-Pairing-Cocktail.

Gutes Design muss nicht wissen, wann das Rezept erfunden wurde.

Jazz Age und Zero Proof – funktioniert erstaunlich gut zusammen

1924 und alkoholfrei klingt zunächst vielleicht widersprüchlich.

Eine Serie mit Jazz-Age-Flair.

Cocktailgeschichte.

Und dann Zero Proof?

Für uns passt das hervorragend.

Denn moderne Barkultur definiert Qualität nicht mehr ausschließlich über Alkohol.

Ein anspruchsvoller alkoholfreier Drink kann arbeiten mit:

  • Tee

  • Verjus

  • Shrubs

  • Cordials

  • fermentierten Komponenten

  • Botanicals

  • Gewürzen

  • Säuren

  • alkoholfreien Destillaten

  • hochwertigen Sodas

Solche Getränke verdienen dieselbe Stemware wie jeder klassische Cocktail.

Ein Zero-Proof-Aperitif im 140-ml-Glas.

Ein alkoholfreier Sour in der 240-ml-Coupette.

Ein großer Botanical Serve im 625-ml-Glas.

1924 im Glas. 2026 im Drink.

Genau diese Verbindung gefällt uns.

Alkoholfrei sollte niemals nach Ersatzlösung aussehen

Das gilt besonders in Restaurants und Hotels.

Wenn ein Gast einen hochwertigen alkoholfreien Cocktail bestellt, sollte er nicht am Glas erkennen:

„Ah, das ist wohl die Alternative.“

Dasselbe Design.

Dasselbe sorgfältige Vorkühlen.

Dieselbe Garniturqualität.

Dieselbe Aufmerksamkeit.

Die Rezeptur ist anders.

Der Anspruch nicht.

1924 eignet sich hervorragend dafür, alkoholische und alkoholfreie Serves gleichwertig nebeneinanderzustellen.

Das ist moderne Hospitality.

Low ABV – vielleicht sogar noch näher an der ursprünglichen Idee

Auch alkoholreduzierte Cocktails passen hervorragend zu den kleineren Größen.

Zum Beispiel mit:

Vermouth.

Sherry.

Port.

Aperitifweinen.

Bitter-Likören.

Soda.

Tee.

Verjus.

Low ABV kann besonders spannend sein, wenn Gäste bewusst mehrere unterschiedliche Geschmacksrichtungen entdecken möchten.

Ein kleiner Drink vor dem Essen.

Vielleicht ein zweiter zum nächsten Gang.

Ohne dass daraus automatisch ein sehr alkoholreicher Abend wird.

Gerade das 140-ml-Format bietet dafür eine sehr elegante Bühne.

Small Drinks – Qualität muss nicht in Millilitern gemessen werden

Die kleineren 1924-Formate greifen einen Trend auf, den ONIS selbst ausdrücklich hervorhebt:

Bars fragen wieder stärker nach kleineren Kapazitäten.

Das ist nachvollziehbar.

Cocktails können dadurch:

präziser portioniert,
leichter in Menüs integriert
und differenzierter angeboten werden.

Vielleicht bietet eine Bar sogar eine eigene Rubrik:

Small Cocktails

kleinere Drinks,
entsprechend kleinere Portionen,
mehr Auswahl über den Abend.

Oder:

Aperitif Size

bewusst kompakte Getränke vor dem Essen.

Die Glasgröße wird dann nicht Einschränkung.

Sondern Teil des gastronomischen Konzepts.

Food Pairing – hier kann 1924 wirklich einzigartig werden

Das ungewöhnlichste Potenzial liegt für uns trotzdem im Food-Pairing-Gedanken.

Denn das Glas ermöglicht es, Cocktail und kleine Speisenbegleitung sehr eng miteinander zu verbinden.

Vorstellbar wäre beispielsweise:

ein herber Aperitif

  • ein kleiner salziger Bissen.

Ein Dessertcocktail

  • eine einzelne Praline.

Ein Kräuterdrink

  • ein korrespondierendes Küchenelement.

Ein Zero-Proof-Verjus-Serve

  • ein kleiner fermentierter oder fruchtiger Begleiter.

Dabei geht es nicht darum, möglichst spektakulär auszusehen.

Entscheidend ist:

Beide Komponenten sollen geschmacklich miteinander sprechen.

Das Glas wird zum Bindeglied zwischen Bar und Küche.

APS0711 Profi-Tipp: Den Löffel nicht zum Zirkus machen

Die Möglichkeit des Spoon-Pairings ist außergewöhnlich.

Gerade deshalb würden wir sie gezielt einsetzen.

Nicht bei jedem Drink.

Nicht einfach irgendeinen Snack auf einen Löffel legen, nur weil es möglich ist.

Besser:

Ein Signature Cocktail.

Eine passende kleine Komponente aus der Küche.

Beide werden gemeinsam entwickelt.

Dann ergibt das Feature Sinn.

Das Ergebnis kann ein Moment sein, an den Gäste sich erinnern.

Ein Gimmick hält fünf Sekunden.

Ein gutes Pairing bleibt geschmacklich im Kopf.

Bar und Küche können damit tatsächlich gemeinsam entwickeln

Aus gastronomischer Sicht finden wir diese Möglichkeit besonders spannend.

Statt:

Bar entwickelt Cocktail.

Küche entwickelt Snack.

könnte der Prozess lauten:

Welche Aromen haben wir?

Was kann die Küche beitragen?

Welche Komponente bringt die Bar?

Was passiert zuerst im Mund?

Was danach?

Vielleicht befindet sich auf dem Löffel etwas, das vor dem Drink gegessen wird.

Vielleicht danach.

Vielleicht verändert es den nächsten Schluck.

Das ist Food Pairing nicht als Marketingwort.

Sondern als echte gastronomische Entwicklung.

Ein Beispiel: Aperitif + Küche

Stell Dir vor:

Ein kleiner, herber Aperitif im 140-ml-1924-Glas.

Auf dem Löffel:

eine winzige salzige oder säuerliche Komponente aus der Küche.

Der Gast probiert zuerst den Bissen.

Dann den Drink.

Oder umgekehrt.

Plötzlich wird aus einem Aperitif eine kleine kulinarische Inszenierung.

Keine riesige Portion.

Kein kompliziertes Geschirr.

Nur:

Glas.

Drink.

Löffel.

Geschmack.

Das ist ziemlich elegant.

Dessert Pairing – ebenfalls spannend

Auch am Ende eines Menüs kann das Konzept funktionieren.

Ein kleiner Cocktail mit:

Kaffee.

Kakao.

Nuss.

Vanille.

Frucht.

Sherry.

Rum.

Oder vollständig alkoholfrei.

Dazu ein kleiner Bissen auf dem Pairing-Löffel.

Vielleicht:

Schokolade.

Praline.

Fruchtgel.

Gebäck.

Eine kleine Textur aus der Dessertküche.

Damit verschwimmt die Grenze zwischen Dessert und Cocktail.

Gerade für Fine Dining kann das ausgesprochen spannend sein.

Sogar Zero-Proof-Food-Pairing funktioniert hervorragend

Vielleicht sogar besonders gut.

Alkoholfreie Getränkebegleitungen werden immer anspruchsvoller.

Tee.

Fermentation.

Verjus.

Kräuter.

Gewürze.

Gemüse.

Frucht.

Damit bewegt man sich geschmacklich ohnehin sehr nahe an der Küche.

Ein kleiner Zero-Proof-Serve im 1924-Glas plus gezieltes Food Pairing kann deshalb eine hochgastronomische Alternative zur klassischen Weinbegleitung sein.

Keine „alkoholfreie Notlösung“.

Sondern ein eigenständiger Gang.

Vorkühlen – bei den kleinen Gläsern besonders wichtig

Die kleineren 1924-Gläser werden häufig für Cocktails verwendet, die ohne Eis im Gästeglas serviert werden.

Deshalb:

Glas vorkühlen.

Drink sauber shaken oder rühren.

Dann abseihen.

Gerade bei 140-ml-Serves ist Temperatur ein wichtiger Teil der Qualität.

Denn der Drink hat weniger thermische Masse als ein großer Cocktail und kein Eis, das ihn nachträglich weiter kühlt.

Das Glas gehört deshalb zur Mise en Place.

Nicht erst zum letzten Arbeitsschritt.

„Up“ servieren – was heißt das überhaupt?

Viele Drinks der Serie eignen sich für einen sogenannten „up“ oder „served up“ Serve.

Das bedeutet:

Der Cocktail wird während der Zubereitung mit Eis gekühlt.

Im Shaker.

Oder im Mixing Glass.

Anschließend wird er aber ohne dieses Eis in das Gästeglas abgeseiht.

Daiquiri.

Manhattan.

Gimlet.

Martini.

Sidecar.

Viele dieser Klassiker funktionieren nach diesem Prinzip.

Das Servierglas sollte deshalb bereits kalt sein.

Denn nach dem Einschenken befindet sich kein Eis mehr darin, das einen warmen Kelch ausgleichen könnte.

Shaken oder gerührt – 1924 interessiert beides

Die Glasform gibt nicht vor, wie ein Cocktail zubereitet werden muss.

Gerührt

Zum Beispiel:

Manhattan,
Martini-Twists,
Vermouth-basierte Drinks,
spirituosenbetonte Signature Cocktails.

Geschüttelt

Zum Beispiel:

Daiquiri,
Sidecar,
Sours,
Citrus-Drinks.

Beide landen anschließend in derselben eleganten Glaswelt.

Das Entscheidende ist:

Die Textur und Temperatur müssen zum Drink passen.

Das Glas übernimmt danach die Präsentation.

Fine Strain – die offene Schale zeigt alles

Gerade bei einer klaren Coupette sieht man die Oberfläche des Cocktails sehr deutlich.

Eissplitter.

Fruchtpartikel.

Schaum.

Kräuter.

Das kann gewünscht sein.

Oder eben nicht.

Bei sehr klaren Serves kann deshalb ein zusätzlicher Fine Strain sinnvoll sein.

Der Drink wird beim Abseihen noch einmal durch ein feines Sieb geführt.

So entsteht eine besonders saubere Oberfläche.

Gerade die 1924-Coupetten belohnen diese Art von Präzision.

Wenn das Glas elegant ist, darf der Drink ruhig genauso sauber gearbeitet sein.

Garnitur – historische Form braucht keinen Pfauenschwanz

Das 1924-Design besitzt genügend Charakter.

Deshalb würden wir Garnituren eher präzise halten.

Daiquiri

Vielleicht gar nichts.

Sidecar

Feine Orangenzeste.

Manhattan

Kirsche.

Aperitif

Ein gezielter kleiner Akzent.

Zero-Proof-Drink

Kräuterblatt oder Zeste.

Gin Tonic

Eine Botanical-Richtung statt fünf gleichzeitig.

Und beim Food-Pairing:

Der kleine kulinarische Begleiter darf die zusätzliche Ebene übernehmen.

Das Glas braucht keine künstliche Überinszenierung.

Gin Tonic 625 ml – hier darf Garnitur trotzdem etwas größer werden

Beim großen 625-ml-Glas gelten natürlich andere Regeln.

Viel Bowl.

Viel Eis.

Mehr Raum für Aroma.

Hier können Zutaten wie:

Grapefruit,
Zitrone,
Gurke,
Rosmarin,
Thymian
oder andere Botanicals

sichtbar integriert werden.

Aber auch hier:

Nicht automatisch alles gleichzeitig.

Ein Gin & Tonic sollte nach dem verwendeten Gin und Tonic schmecken.

Nicht nach Obstsalat.

Großes Glas bedeutet Raum. Nicht Dekorationspflicht.

Das große Glas ist auch für Zero-Proof-Botanicals hervorragend

Gerade hochwertige alkoholfreie Botanical Drinks profitieren von viel Eis und einer größeren Bowl.

Warum?

Weil Geruch und Garnitur stärker Teil des Erlebnisses werden können.

Ein Zero-Proof-Destillat.

Tonic.

Viel Eis.

Grapefruitzeste.

Ein Kräuterzweig.

Fertig.

Das kann genauso erwachsen aussehen und schmecken wie ein klassischer Gin & Tonic.

Und durch den markanten 1924-Stiel bekommt der Drink eine eigene Identität.

1924 im Fine Dining – wahrscheinlich eine seiner spannendsten Rollen

Die Kombination aus:

kleinen Volumina,
Food-Pairing-Idee,
historischem Design
und moderner Cocktailanwendung

macht die Serie für Fine Dining besonders interessant.

Ein 140-ml-Aperitif.

Ein kleines Pairing zu einem Gang.

Eine 240-ml-Coupette für einen Sour.

Ein Dessertcocktail.

Ein alkoholfreies Pairing.

Hier kann Getränk nicht einfach Begleiter sein.

Es kann Bestandteil des Menüs werden.

Und genau dort wird die ursprüngliche Glassology-Idee besonders nachvollziehbar.

Restaurant – Aperitif als Visitenkarte

Auch außerhalb von Fine Dining kann 1924 hervorragend funktionieren.

Gerade Restaurants könnten ein oder zwei Gläser gezielt für den Hausaperitif einsetzen.

Stell Dir vor:

Jeder Gast sieht am Nachbartisch dieselbe charakteristische 1924-Silhouette.

Irgendwann kommt automatisch die Frage:

„Was ist das?“

Das ist für einen Signature Drink Gold wert.

Ein guter Hausaperitif sollte schließlich nicht nur schmecken.

Er darf auch wiedererkennbar sein.

Das Glas kann genau dazu beitragen.

Cocktailbar – bewusst als Stemware-Serie einsetzen

1924 besteht ausschließlich aus Stielgläsern.

Das schafft eine klare Möglichkeit für die Barorganisation.

Zum Beispiel:

Drinks auf Eis → andere Tumbler-Serie.

Served-up-Drinks → 1924.

Gin Tonic / große Botanical Drinks → 1924 Balloon.

Dadurch entsteht hinter der Bar eine nachvollziehbare Logik.

Und vor dem Gast eine eigenständige Cocktailwelt.

Nicht jeder Drink muss aus derselben Serie kommen.

Aber innerhalb einer Kategorie kann eine klare Handschrift ausgesprochen stark wirken.

Hotelbar – historische Geschichte passt, modernes Getränk ebenso

Für Hotelbars ist 1924 nahezu prädestiniert.

Die Geschichte bringt genug Tiefe für klassische Hospitality.

Die Form wirkt elegant.

Und die unterschiedlichen Größen decken:

Aperitif,
Cocktail,
After Dinner,
Gin Tonic,
Low ABV
und Zero Proof

ab.

Dabei ist die Serie nicht auf klassische Grand Hotels beschränkt.

Auch in einem sehr modernen Boutique Hotel kann gerade der Kontrast spannend sein.

Moderne Architektur.

Zeitgenössische Bar.

Und darin ein Glas, dessen gestalterischer Ursprung aus dem Jahr 1924 stammt.

Gutes Design braucht kein passendes Baujahr.

Hochzeiten und Events – Geschichte plus Eleganz

Auch für festliche Veranstaltungen funktioniert die Serie sehr gut.

Empfang.

Hochzeit.

Gala.

Corporate Dinner.

Cocktailstation.

Die charakteristische Stemware bringt genügend Eleganz, ohne wie klassisches Standard-Bankettglas auszusehen.

Besonders die Coupette kann für Welcome Drinks oder kleinere Aperitifs sehr stark sein.

Und das 625-ml-Glas übernimmt später größere Serves.

Eine Serie kann damit verschiedene Momente eines Events begleiten.

Cocktail Pairing statt nur Weinbegleitung

Restaurants denken Getränke immer stärker weiter.

Weinbegleitung bleibt großartig.

Aber daneben entstehen neue Möglichkeiten:

Cocktail Pairing.

Low-ABV-Pairing.

Zero-Proof-Pairing.

Tea Pairing.

Fermentierte Drinks.

Genau hier bekommt 1924 mit der Food-Pairing-Idee einen besonders glaubwürdigen Platz.

Denn dieser Gedanke wurde nicht nachträglich an die Serie geschrieben.

Er gehört zu ihrer Entstehungsgeschichte.

Das macht einen großen Unterschied.

Die Serie kann Bar und Küche buchstäblich zusammenbringen

Normalerweise stehen Glas und Teller nebeneinander.

1924 eröffnet zumindest konzeptionell die Möglichkeit, beide Welten enger miteinander zu verbinden.

Cocktailrezeptur wird mit der Küche abgestimmt.

Der kleine Löffel trägt einen ergänzenden Geschmack.

Der Gast erlebt beides zusammen.

Das ist eine sehr moderne Art von Gastronomie.

Und gleichzeitig steht dahinter eine Glasform von 1924.

Mehr Vergangenheit und Zukunft in einem einzigen Serve geht fast nicht.

APS0711 Profi-Tipp: Ein 1924 Signature Pairing entwickeln

Wenn wir diese Serie in einem Restaurant einsetzen würden, würden wir mindestens einen Drink speziell für sie entwickeln.

Nicht einfach vorhandenen Cocktail hineinfüllen.

Sondern:

  1. Glas auswählen.

  2. Ideale Serviermenge bestimmen.

  3. Rezeptur entwickeln.

  4. Temperatur testen.

  5. Kleine Pairing-Komponente aus der Küche entwickeln.

  6. Drink und Bissen gemeinsam probieren.

  7. Garnitur bewusst reduzieren.

Das Ergebnis könnte zu einem echten Signature Moment werden.

Nicht weil das Glas spektakulär aussieht.

Sondern weil Glas, Drink und Küche zusammen gedacht wurden.

Und genau das war die Idee hinter dem Konzept.

140, 240 oder 265 ml – so würden wir auswählen

140 ml Cocktail-/Aperitifglas

Für:

kleine konzentrierte Drinks,
Aperitif,
Low ABV,
Pairings.

140 ml Coupette

Für:

kleine Sours,
Tastings,
Food Pairing,
offenere Small Serves.

240 ml Coupette

Für:

klassische Sours,
Daiquiri,
Sidecar,
größere Cocktailportionen.

265 ml Cocktailglas

Für:

moderne Signature Drinks
und großzügigere „served up“-Serves.

625 ml Gin-Tonic-Glas

Für:

Gin & Tonic,
Botanical Drinks,
große Aperitif- und Zero-Proof-Serves.

Die Serie ist damit wesentlich vielseitiger, als ihre historische Optik zunächst vermuten lässt.

Muss ich alle fünf Gläser einsetzen?

Nein.

Kleine Cocktailbar

140 ml Cocktailglas

  • 240 ml Coupette

  • 625 ml Gin Tonic.

Damit sind klein, klassisch und groß abgedeckt.

Fine Dining

140 ml Cocktailglas

  • 140 ml Coupette

  • 240 ml Coupette.

Sehr spannend für Aperitifs und Pairings.

Restaurant

140 oder 265 ml Cocktailglas
+ 240 ml Coupette

  • optional 625 ml.

Hotelbar

Hier kann die vollständige Serie sehr sinnvoll sein.

Denn unterschiedliche Serviermomente spielen stärker eine Rolle.

Die beste Auswahl richtet sich wie immer nicht danach, wie viele Gläser eine Serie anbietet.

Sondern:

Welche davon bekommen bei Dir tatsächlich einen Job?

1924 oder SPKSY?

Beide besitzen Vintage-Charakter und bestehen aus Stemware.

Die Geschichten sind aber völlig verschieden.

SPKSY interpretiert die Speakeasy-Kultur der Prohibitionszeit und verbindet unterschiedliche Glasformen über den charakteristischen facettierten Stiel.

1924 basiert dagegen auf einem echten historischen Glasentwurf von A.D. Copier aus dem Jahr 1924 und wurde über Richard Zijlstras Glassology- und Food-Pairing-Idee neu interpretiert.

SPKSY erzählt:

Barkultur.

1924 erzählt:

Designgeschichte + Gastronomieidee.

Das ist eine klare Abgrenzung.

1924 oder The Gats?

Auch The Gats stammt aus der Glassology-Welt.

Aber erneut mit völlig anderer DNA.

The Gats ist der Gewinnerentwurf von Yochen Verbeeck aus der zweiten Glassology-Ausgabe und verbindet Art Déco, The Great Gatsby und eine persönliche Erinnerung.

1924 stammt von First-Edition-Finalist Richard Zijlstra und baut auf einem historischen Copier-Design auf.

The Gats:

neues Design mit historischer Inspiration.

1924:

historisches Design, neu interpretiert.

Dieser Unterschied ist klein formuliert.

Aber inhaltlich enorm.

1924 oder Sway?

Beide sind für kleinere Cocktailportionen spannend.

Sway konzentriert sich jedoch sehr klar auf eine einzige moderne Coupette.

1924 bietet dagegen eine ganze historische Stemware-Welt mit unterschiedlichen Größen und zusätzlich dem Food-Pairing-Gedanken.

Sway:

Single Statement Glass.

1924:

Design Heritage mit mehreren Serviermöglichkeiten.

Beide können Small Serve.

Aber sie erzählen am Tisch vollkommen andere Geschichten.

Spülmaschinengeeignet – denn Geschichte muss trotzdem durch die Spülküche

Die bei APS0711 geführten 1924-Gläser sind spülmaschinengeeignet.

Und genau das ist bei einer solchen Serie wichtig.

Denn historisch inspiriert darf nicht bedeuten:

nur anschauen.

Die Gläser sollen arbeiten.

Servieren.

Abräumen.

Spülen.

Polieren.

Vorkühlen.

Und wieder von vorne.

1924 mag seine Wurzeln vor über hundert Jahren haben.

Der gastronomische Arbeitsablauf ist sehr eindeutig von heute.

Stemware sorgfältig behandeln

Natürlich gilt auch hier:

Stielgläser brauchen vernünftiges Handling.

Beim Polieren keine unnötige Drehkraft zwischen Bowl und Fuß.

Passende Spülkörbe einsetzen.

Nicht aneinanderpressen.

Sicher lagern.

Ein professionelles Stielglas ist dafür gemacht, häufig benutzt zu werden.

Aber Glas bleibt Glas.

Gute Pflege ist noch immer die günstigste Versicherung gegen unnötigen Bruch.

Für welche Betriebe eignet sich ONIS 1924?

Cocktailbars

Für klassische und moderne Served-up-Drinks, Aperitifs, Small Serves und Signature Cocktails.

Fine Dining

Besonders interessant durch kleine Volumina und das ursprüngliche Food-Pairing-Konzept.

Restaurants

Für Hausaperitifs, Cocktailkarten, After-Dinner-Drinks und hochwertige alkoholfreie Serves.

Hotels & Hotelbars

Historische Eleganz trifft auf genügend Bandbreite für moderne Getränkekonzepte.

Low-ABV- und Aperitif-Konzepte

Die kleinen 140-ml-Formate bieten dafür besonders interessante Möglichkeiten.

Zero-Proof-Konzepte

Für alkoholfreie Drinks, die dieselbe Wertigkeit und Glasqualität bekommen sollen wie klassische Cocktails.

Catering & Events

Für Welcome Drinks, Premium-Cocktails und besondere gastronomische Inszenierungen.

Hochzeiten

Die charakteristische Stemware bietet einen eleganten Look mit deutlich mehr Geschichte als ein beliebiges Standardglas.

Zuhause

Und natürlich für Menschen, denen irgendwann „ein Cocktailglas“ nicht mehr reicht und die inzwischen ernsthaft darüber diskutieren können, ob für den nächsten Daiquiri 140 oder 240 ml die bessere Entscheidung sind.

Unser Fazit zu ONIS 1924

ONIS 1924 ist eine Serie, deren Name keine Marketingidee ist. Er ist ihre Herkunft.

Der Ausgangspunkt ist eine Coupette, die der niederländische Glasdesigner A.D. Copier im Jahr 1924 entwarf.

Jahrzehnte später begegnete Richard Zijlstra dieser Designsprache erneut – nicht zuletzt über das Originalglas in der Vitrine seiner Großmutter.

Als Finalist der ersten Glassology-Ausgabe verband er gemeinsam mit ONIS das historische Design mit einer modernen Idee:

Cocktail + Food Pairing.

Daraus entstand eine Stemware-Serie, die heute erstaunlich zeitgemäß wirkt.

Mit:

Cocktail-/Aperitifglas 140 ml,
Coupette 140 ml,
Coupette 240 ml,
Cocktail-/Aperitifglas 265 ml
und Gin-Tonic-/Cocktailglas 625 ml

reicht das aktuelle APS0711-Sortiment vom kleinen Aperitif bis zum großzügigen Botanical Serve.

Klassisch.

Modern.

Small Serve.

Low ABV.

Zero Proof.

Food Pairing.

Signature Cocktail.

Und genau das ist vielleicht das Faszinierendste an 1924:

Ein Glasdesign kann über ein Jahrhundert alt sein und trotzdem Ideen unterstützen, die heute moderner sind denn je.

1924 ist deshalb nicht einfach Retro.

Es ist Vergangenheit, die nicht stehen geblieben ist.

Ein Entwurf mit Geschichte. Eine Idee aus der Bar. Und jede Menge Platz für das, was als Nächstes kommt.